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Göttingen Bauausschuss begrüßt sozialen Wohnungsbau
Die Region Göttingen Bauausschuss begrüßt sozialen Wohnungsbau
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00:19 10.09.2017
Das ehemalige IWF-Gebäude am Nonnenstieg Quelle: Christina Hinzmann
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Göttingen

Vertreter aus SPD, CDU, Grüne und FDP befürworteten, den von der Verwaltung vorgelegten Entwurf. Für alle positivster Aspekt: In einen Städtebaulichen Vertrag zwischen der Stadt und Borzou Rafie Elizei, Geschäftsführer der EBR Projektentwicklung GmbH, der ebenfalls bei Gegenstimmen von Welter-Schultes und Gerd Nier (Linke) angenommen wurde, verpflichtet sich der Investor, preisgünstigem Wohnraum zu schaffen. Demnach sollen 15 Prozent der neuen Wohnfläche als „Sozialer Wohnungsbau“ gebaut werden (5,60 Euro pro Quadratmeter kalt), bei weiteren 15 Prozent der Wohnungen soll die Kaltmiete sieben Euro pro Quadratmeter nicht übersteigen.

Damit, so Ulrich Holefleisch sei ein Wunsch der Grünen, günstige Wohnungen zu bauen, Wirklichkeit geworden. Auch für die SPD sei es das Ziel gewesen, Sozialen Wohnungsbau anzubieten, sagte Sylvia Binkenstein. Felicitas Oldenburg (FDP) begrüßte die »soziale Mischung«, die so in dem Neubaugebiet entstehen werde.

Drei wesentliche Änderungen

Stadtbaurat Thomas Dienberg nannte drei wesentliche Änderungen in dem neuen Entwurf zur der bislang letzten Version aus dem Jahr 2013: Es soll ein Gebäude weniger als ursprünglich geplant entstehen, es wird Parkplätze für Car-Sharing geben und außerdem sind die maximal zulässigen Traufhöhen der Gebäude um 0,5 bis 1 Meter erhöht. „Mit der Zulässigkeit von bis zu fünf Vollgeschossen in einigen Baugebietsteilen wird vom Beschluss des Ausschusses für Bauen, Planung und Grundstücke vom 23. Mai 2013, nach dem maximal vier Vollgeschosse nicht überschritten werden sollten, abgewichen“, heißt es. Vorgesehen ist das nun für zwei Baugebietsteilen. Hier kann die Traufhöhe bis zu 17,5 Meter betragen.

Entgegen einer Verkehrszählung von 2013 habe sich der Verkehr in dem Kreuzungsbereich von Nonnenstieg, Kreuzbergring, Düstere-Eichen-Weg und Nikolausberger Weg in der morgendlichen Spitzenstunde zwischen 7 und 8 Uhr 2017 um bis zu 20 Prozent erhöht. Das und der durch das Neubaugebiet zu erwartende zusätzliche Verkehr bedeuteten nun aber nicht, die Planungen für den Nonnenstieg zu beenden, sagte Dienberg. Als Lösung für den Kreuzungsbereich schlägt die Verwaltung entweder eine dynamische Ampelsteuerung oder den Bau eines Kreisel vor.

Von Michael Brakemeier

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