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Göttingen Gericht verurteilt Einbrecher zu mehrjährigen Freiheitsstrafen
Die Region Göttingen Gericht verurteilt Einbrecher zu mehrjährigen Freiheitsstrafen
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17:00 26.09.2018
Quelle: dpa
Göttingen

Das Landgericht Göttingen hat zwei Angeklagte wegen einer Serie von Einbrüchen im Südharz und im Eichsfeld zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Ein 37-jähriger Mann aus Braunlage erhielt wegen Diebstahls mit Waffen sowie diverser weiterer Diebstahlsdelikte und mehrfachen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eine Gesamtstrafe von fünf Jahren. Der zweite Angeklagte, ein 38-jähriger Mann aus Einbeck, erhielt wegen einer Reihe von Diebstahlsdelikten, in einem Fall mit Waffen, sowie mehrfachen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Betruges in fünf Fällen eine Gesamtstrafe von fünfeinhalb Jahren. Außerdem ordnete das Gericht für beide Männer die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt an.

Angeklagte räumen Vorwürfe ein

Die Angeklagten hatten zu Beginn des Prozesses die Vorwürfe im Wesentlichen eingeräumt. Die Staatsanwaltschaft hatte ihnen insgesamt 21 Taten vorgeworfen, die sie zum Teil gemeinsam und zum Teil allein begangen haben sollen. Die Serie der Straftaten erstreckte sich über mehr als ein Jahr von Januar 2016 und März 2017.

Die meisten Einbrüche verübten die Angeklagten im Südharz. Betroffen waren unter anderem ein Tabakgeschäft in Herzberg, ein Nebengebäude des Herzberger Bahnhofes, Büroräume in Bad Sachsa sowie eine Toto-Lotto-Annahmestelle in Wieda. Außerdem sollen sie laut Anklage mehrere Fleischerei-Verkaufsautomaten in Herzberg und Hattorf und einen Verkaufsautomaten für landwirtschaftliche Produkt in Walkenried aufgebrochen haben. Auch im Eichsfeld waren die Angeklagten aktiv. Hier sollen sie einen Einbruch in einen Dorfladen in Duderstadt und einen Pkw-Diebstahl in Landolfshausen begangen haben. Hinzu kam ein Einbruch in eine Bahnhofsgaststätte in Hehlen (Kreis Holzminden).

Beide Angeklagte sind bereits vorbestraft

Beide Angeklagte sind bereits vorbestraft. Das Gericht bezog bei der Festsetzung der Gesamtstrafen jeweils eine frühere Verurteilung mit ein, beim 37-Jährigen war es ein Urteil des Amtsgerichts Wolfenbüttel, beim 38-Jährigen ein Strafbefehl des Amtsgerichts Holzminden. Mit seinem Urteil blieb das Gericht unter den Anträgen der Staatsanwaltschaft. Diese hatte für den 37-Jährigen eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren und vier Monaten und für den 38-Jährigen eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren, fünf Monaten und zwei Wochen gefordert. Die Verteidiger hatten dagegen auf Freiheitsstrafen von höchstens viereinhalb Jahren plädiert. Ebenso wie das Gericht hielten auch die übrigen Verfahrensbeteiligten die Unterbringung in einer Entziehungsanstalt für erforderlich.

Von Heidi Niemann

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