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Göttingen Jubiläum mit Gottesdienst und Leistungsschau
Die Region Göttingen Jubiläum mit Gottesdienst und Leistungsschau
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06:00 08.08.2018
Rettungsdienst bei Verkehrsunfällen ist nur ein Einsatzgebiet der Johanniter. Quelle: Löwenherz/Johanniter
Göttingen

Gegründet wurde die Johanniter-Unfall-Hilfe in Göttingen am 10. Januar 1968 durch den Medizinstudenten Rainer Keip und die Johanniter-Ritter Ludwig Freiherr von Breitenbuch und Levin-Friedrich von Bismarck. Die erste Aufgabe der Hilfsorganisation bestand in der Erste-Hilfe-Ausbildung der Bevölkerung. In den 1970ern folgten Katastrophenschutz und Krankentransport, der ab 1975 von hauptamtlichen Mitarbeitern übernommen wurde. Viele weitere Aufgaben und Dienstleistungen kamen in den nächsten Jahren hinzu. Heute beschäftigt der Ortsverband Göttingen 53 hauptamtliche Mitarbeiter. Dazu engagieren sich 97 Ehrenamtliche, und mehr als 3800 Fördermitglieder unterstützen den Ortsverband.

Gottesdienst und Empfang

Sein Jubiläum feiern die Göttinger Johanniter mit einem Gottesdienst am Sonnabend, 11. August, in der Kirche von St. Albani, teilt der Göttinger Dienststellenleiter Arnold-Friedrich von Zepelin mit. Danach ist ein kleiner Empfang auf dem Innenhof der Kirche geplant – sofern, wie zu erwarten, das Wetter mitspielt.

Zu Gottesdienst und Empfang werden sogar zwei der drei Gründungsmitglieder erwartet, sagt von Zepelin. Aber an diesem Tag richtet sich der Blick der Johanniter auch in die Zukunft. Gleich drei Personen werden dann in ihre neuen Ämter eingeführt: Göttinger Ortsbeauftragter wird Wolfgang Schillack, und Ulrich Barkminn wird zum neuen Ortsverbandsarzt ernannt. Und schließlich wird Henning Kraus aus Grone zum Ortsverbandspastor ernannt.

Leistungsschau am Gänseliesel

Sehr öffentlichkeitswirksam wird die Göttinger Johanniter-Unfallhilfe am Sonnabend, 8. September, aktiv. Mit einer Leistungsschau präsentiert sich der Verein für mehrere Stunden vor dem Alten Rathaus. Der Termin passt genau, sagt von Zepelin: Der Sonnabend, 8. September, ist der Tag der Ersten Hilfe.

Über personelle Verstärkung passend zu seinem 50-jährigen Bestehen konnte sich der Göttinger Johanniter-Ortsverband auch noch freuen: Am Donnerstag unterzeichnete Henrik Hofmann seinen Vertrag bei Dienststellenleiter von Zepelin. Drei Jahre lang hatte sich Hofmann für seinen Berufswunsch „Notfallsanitäter“ ausbilden lassen. Der Neuling in Göttingen hatte wenige Tage zuvor seine gemeinsam mit 24 anderen Absolventen seine Abschlussprüfung an der Johanniter-Akademie Bildungsinstitut Niedersachsen/Bremen bestanden. Damit gehört Hofmann zu der ersten Generation dieser speziellen Ausbildung in Niedersachsen.

Von Matthias Heinzel

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