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Göttingen Schlechte Zeiten für Fußgänger
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00:18 17.01.2018
Das (zu) schnelle Fahren am Roringer Berg ist immer wieder Thema im Ortsrat. Quelle: Andreas Tietzek
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Roringen/Grone/Geismar

Wer in die Kernstadt Göttingen will, muss durch Ortsteile und Vororte fahren. Dort regt sich derzeit zum Teil Unmut über die Verkehrsbelastung und sonstige durch den Verkehr verursachte Probleme.

Immer wieder ein Thema im Ortsrat von Roringen: die Bundesstraße 27, die den Ort in zwei Hälften schneidet. In der nächsten Ortsratssitzungen am 18. Januar geht es um die geplante Ampelanlage Höhe Hohler Graben. Nach Messungen und Zählungen gebe es Überlegungen, die im städtischen Haushalt angesetzten 13000 Euro für die Ampel zu streichen, erklärt der Roringer Bürgermeister Alfred Rosenplänter (SPD). Das könne er „und der gesamte Ortsrat nicht verstehen“, erklärt Rosenplänter. Im Bereich Hohler Graben sei das Überqueren der B 27 nur „mit einem großen Gefahrenaufwand zu bewerkstelligen“. Daher hat Rosenplänter für die Ortsratssitzung den Antrag an die Verwaltung und die Ratsfraktionen gestellt, der angestrebten Streichung des Postens und damit der Ampelanlage aus dem Haushalt nicht zuzustimmen.

Nach wie vor ein Thema: Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der B 27 in Höhe Roringen. Dort hatte die Stadt nach einer Anregung des Ortsrates Geschwindigkeitskontrollen angesetzt. In beiden Fahrtrichtungen (erlaubte Höchstgeschwindigkeit 60 Stundenkilometer) wurden insgesamt 221662 Fahrzeuge gemessen. In Richtung Göttingen wurde eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 55,8 Stundenkilometern und in Richtung Waake eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 62,9 Stundenkilometern gefahren. Der schnellste Fahrer war mit 136 Sachen unterwegs, wobei allerdings nicht auszuschließen ist, dass es sich um einen Rettungseinsatz oder einen Polizeieinsatz gehandelt haben könnte.

Schwierigkeiten, die Haupteinfahrtstraße zu überqueren, gibt es auch in Grone. Der SPD-Fraktion im Ortsrat ist aufgefallen, dass die Fußwege entlang der Kasseler Landstraße nicht behindertengerecht ausgestaltet sind. „An den Einmündungen wie zum Beispiel am Gotteslager“, steht in einer Anfrage an die Stadtverwaltung für die Ortsratssitzung am 25. Januar, gibt es keine Bordsteinabsenkungen, so dass Rollstuhlfahrer und Kinderwagen nur mühevoll die Straße überqueren können.“ Nun möchte die SPD von der Stadt wissen, „welche Maßnahmen sind angedacht, um das Problem zu lösen?“

In Geismar gibt es aus Sicht der Fraktionen von SPD und Grünen im Ortsrat ein Problem in der Straße AmKalten Born im Bereich der Bushaltestelle Geismar-Süd. Dort sei die Überquerung der Straße gefährlich, weil dort Tempo 50 gelte und die Straße breiter sei als normale Wohnstraßen. Außerdem herrsche dort leichtes Gefälle, so dass viele Autofahrer dort schneller führen als erlaubt. Wegen vieler Einmündungen und Sichtbehinderungen beispielsweise durch Container könne es dort besonders für Fahranfänger leicht unübersichtlich werden, meinen SPD und Grüne. Daher, so ihr Antrag für die Ortsratssitzung am 25. Januar, möge die Verwaltung prüfen, wie die Überquerung der Straße erleichtert werden kann: „Insbesondere sollen eine Tempo-30- und eine Zebrastreifenlösung geprüft werden.“

Die Sitzung des Ortsrates Roringen am Donnerstag, 18. Januar, findet im Dorfgemeinschaftshaus des Ortes, Lange Straße 4, statt. Beginn ist um 19 Uhr. Der Ortsrat Geismar tagt am Donnerstag, 25. Januar, in der Verwaltungsstelle, Kerllsgasse 2. Beginn: 19.30 Uhr. Die Sitzung des Ortsrats Grone am Donnerstag, 25. Januar, im Bürgerhaus, Martin-Luther-Straße 10, beginnt um 20 Uhr.

Von Matthias Heinzel

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