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Göttingen Göttinger SPD-Kandidatin Andretta will fairen Wahlkampf
Die Region Göttingen Göttinger SPD-Kandidatin Andretta will fairen Wahlkampf
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10:24 28.09.2017
Postkarte und Marmelade: Andretta im Wahlkampf-Modus. Quelle: Soeren Kracht
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Göttingen

Es ist die 5. Wahlperiode im Landtag, die die 56-Jährige anstrebt - betont kämpferisch und optimistisch. Das Ergebnis der SPD bei der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag sei bitter gewesen, räumte sie ein, aber jetzt gelte: „Nach der Wahl ist vor der Wahl.“ Und sie sei „sehr zuversichtlich“, dass die SPD bei der Landtagswahl in Niedersachsen gewinnen werde, fügte Andretta an. Dafür sprächen die überdurchschnittlich hohen Werte am vergangenen Sonntag im Vergleich zum bundesweiten Abschneiden der Sozialdemokraten. Diese hohe Zustimmung sei vor allem das Ergebnis einer guten Regierungsarbeit in Hannover von Rot-Grün mit Ministerpräsident Stephan Weil - ebenfalls ein SPD-Mann. Diese Regierung habe unter anderem dafür gesorgt, dass die Göttinger Uniklinik komplett neu gebaut wird. Sie habe die Gesundheitsregion gebildet, Sozialgerichtstage in Göttingen etabliert und die Landeszuschüsse für das Göttinger Symphonie Orchester erhöht, listete Andretta auf.

Jetzt gelte es aber, weiter nach vorne zu blicken: „Wir wollen weiter in Bildung investieren, den sozialen Zusammenhalt stärken und uns für gute Arbeit einsetzen“, nannte Andretta drei zentrale Schwerpunkte ihrer Partei für Niedersachsen. Im Detail zählte sie unter anderem die komplette Abschaffung der Kitagebühren, kostenlose Busbeförderung auch für Oberschüler, mehr Investitionen in den sozialen Wohnungsbau, die Stärkung des Ehrenamtes, Begrenzung von Leiharbeit und die Abschaffung von grundlos befristeten Arbeitsverträgen auf.

Wahlkamfausstattung der SPD um Gabriele Andretta: Karten, Marmelade, Taschentücher. Quelle: Soeren Kracht

Gerade für Göttingen als Studentenstadt sei bezahlbarer Wohnraum wichtig, ergänzte die Kandidatin und derzeitige Vizepräsidentin des Landtages. Auch von einer angestrebte Erhöhung der Kulturförderung werde die Stadt profitieren. „Denn wir wissen, Kultur baut Brücken“, ergänzte Andretta. „Vorantreiben“ wolle die SPD auch den Gesundheitscampus und das Göttinger Gesundheitsforum. Weitere Schwerpunkt seien die Wirtschaftsförderung - „besonders die Förderung von Start-Ups aus der Universität heraus“. Und die Digitalisierung – vom Ausbau des Breitbandnetzes bis zur Ausstattung der Schulen. Auch für den jetzt begonnen Endspurt kündigte Andretta einen „fairen Wahlkampf“ seitens der SPD an: „Wir wollen auf der Straße, bei Veranstaltungen und an den Haustüren mit Gesprächen überzeugen.“ Das Wahlprogramm sei geprägt von „der Fortsetzung der bisher guten Politik der SPD in Göttingen“, sagte ihr Stadtverbandsvorsitzender Christoph Lehmann.

Von Ulrich Schubert

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