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Göttingen Mittelpunkt eines kulturellen Zentrums
Die Region Göttingen Mittelpunkt eines kulturellen Zentrums
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13:29 12.02.2018
SPD will „Blech- und Betonwüste Albaniplatz neu gestalten.“ Quelle: Mischke
Göttingen

Wiederherstellung des Walls, eine Tiefgarage und eine veränderte Verkehrsführung. Das sind die gestalterischen Eckpunkte des Entwurfs, den der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Christoph Lehmann am Freitag der Öffentlichkeit vorstellte. Danach erstreckt sich der Platz vor der Stadthalle als autofreie Fläche von der Herzberger Landstraße bis zum Eingang des Cheltenham Parks.

Auch der Park ist ein Stück in Richtung Osten gewachsen. Im Westen verläuft entlang der Albanischule ein Weg, der den 1877 geschleiften Wallverlauf nachzeichnet. Nach Norden wird der Platz von Gebäuden entlang der Herzberger Landstraße eingefasst. Hier werde es allerdings keine Wohnungen geben, das schränke die spätere Nutzung des Platzes ein, heißt es in dem Entwurf. Ein weiterer gestalterischer Aspekt: Das Schulgebäude befindet wie bei ihrer Errichtung 1878 wieder ebenerdig, der Platz steigt von hier aus terrassenförmig an.

Neue Verkehrsführung

Und wo sind die Autos? Der Verkehr fließt, so der Plan der SPD, vom Hainholzweg aus im Bogen zwischen Park und Stadthalle hindurch auf einer tiefer liegenden Straße auf den Albanikirchhof und weiter Richtung Innenstadt. Brücken leiten Fußgänger auf die andere Seite der Straße. Hier befindet sich dann auch die Einfahrt zur Tiefgarage, die unter dem gesamten Platz verläuft. Die Ausfahrt auf der gegenüberliegender Seite des Platzes leitet den Verkehr über Herzberger Landstraße, Friedländer Weg und Düstere-Eichen-Weg aus der Stadt heraus.

Und wozu das Ganze? „Wir wollen den Platz als Mittelpunkt eines kulturellen Zentrums beleben“, erklärte Lisa Wätjen, die zusammen mit Ameli Stock im Stadtverband für den Bereich Kultur zuständig ist. Bereits 2017 habe man sich mit den Kulturschaffenden zusammengesetzt, um die Bedürfnisse abzufragen. Ein Treffen mit den ortsansässigen Institutionen gab es am Donnerstag dieser Woche. Zum einen könnten die an diesem Ort vorhandenen Einrichtungen zusammengeführt werden, zum anderen wolle man vieles neu entstehen lassen: Offene Galerien, eine Jugendbibliothek, Proberäume für Bands aber auch für das Göttinger Symphonie Orchester. Auch müsse es Gastronomie geben und soziale Einrichtungen wie Kindergärten.

Planung ohne Kostenvorgaben

Was kostet das alles? „Es gibt keine Berechnungen“, sagte Lehmann. Und Wätjen ergänzte, es sei hier vorrangig um die Entwicklung von Ideen gegangen, ohne sich im Vorfeld durch Kostenvorgaben zu beschränken. Auch wolle man die Pläne keineswegs als Gestaltungsvorgabe verstanden wissen. Lehmann: „Das können andere besser.“ Hier sei es darum gegangen, dem Albaniplatz eine neue Struktur zu geben, und diese zur Diskussion zu stellen. Die Pläne werden auf der Internetseite des Stadtverbands und in den sozialen Medien vorgestellt.

Zu der Infoveranstaltung mit den Präsentationen der Planungsbüros lädt die Stadtverwaltung am Sonntag, 18. Februar, um 15.30 Uhr in der Stadthalle, Albaniplatz 2. Weitere Informationen bietet die Internetseite stadthalle2021.goettingen.de

Von Markus Scharf

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