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18:46 13.04.2018
Isabel Abedi stellt bei den Schülerlesetagen ihre Bücher vor. Quelle: R
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Göttingen

Neben der Eröffnung in der Paulinerkirche gibt es eine Reihe weiterer öffentlicher Veranstaltungen. Die Projektleitung liegt 2018 erstmals in den Händen von Lia A. Eastwood.

Der Umgang mit dem Thema Tod in der Kinder- und Jugendliteratur ist nicht neu. Schon Astrid Lindgren hat sich in „Die Brüder Löwenherz“ mit dem konkreten Verlust auseinandergesetzt. Sie war der Ansicht, dass man Kinder mit dem vielschichtigen Thema Tod durchaus konfrontieren kann. Das sieht auch Eastwood so: „Kinder gehen mit diesem Thema oft sehr viel offener und lockerer um als viele Erwachsene“, findet die neue Projektleiterin. Cornelie Hildebrandt, die zuvor mit dieser Aufgabe betraut war, ist nach wie vor mit an Bord – aus beruflichen Gründen allerdings nicht mehr an vorderster Front.

Eröffnung der Schülerlesetage Göttingen 2017 in der Paulinerkirche. Quelle: r

Die Autorinnen sind auch bei der Auftaktveranstaltung am 15. April ab 17 Uhr in der Paulinerkirche mit dabei. Abedi arbeitete 13 Jahre lang als Werbetexterin und schrieb abends ihre Kinderbücher. Ihr Traum, eines Tages vom Bücherschreiben leben zu können, hat sich erfüllt – inzwischen wurden ihre Bücher in mehrere Sprachen übersetzt und mit diversen Preisen dekoriert. Sie schreibt neben Vorlese- und Erstlesebüchern auch Kinderromane (Unter der Geisterbahn, Verbotene Welt) und Jugendbücher (Imago, Lucian).

Monika Feth studierte sie Germanistik und Anglistik, arbeitete auch eine Zeit lang als Journalistin. Heute lebt sie als freiberufliche Schriftstellerin in einem kleinen Dorf in der Nähe von Köln, schreibt Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und arbeitet gelegentlich auch für den Rundfunk oder für das Fernsehen.

„Eine Kiste für Opa“

Marie-Thérès Schins ist seit 1974 lebt sie als freie Autorin, Journalistin und Malerin in Hamburg. Außerdem arbeitet sie unter anderem als Dozentin an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften und am Landesinstitut für Lehrerbildung in Hamburg. Sie liest bei den Lesetage aus unter anderem aus „Eine Kiste für Opa“ und „Robert und Frau Meyer“.

Die in Bad Homburg geborene und heute in Frankfurt am Main lebende Sylvia Schopf ist als Schriftstellerin, Schauspielerin und Hörfunkjournalistin erfolgreich. Für Kinder hat sie interaktive „Lese-Erzähl-Programme“ entwickelt, mit denen sie in Deutschland, aber auch in der Schweiz, in Österreich und in Südtirol unterwegs ist.

Musikalischer Leseabend

Antje Wagner schrieb ihr erstes Gedicht im Alter von sieben Jahren. Heute kann sie bereits auf ausgezeichnete Romane verweisen – und auf ihre Nennung in der von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung aufgestellten Liste der 20 besten deutschsprachigen Autorinnen und Autoren unter 40. Sie liest aus „Unland“, „Schattengesicht“ und „Vakuum“.

Zu den offenen Veranstaltungen gehört ein Erzählnachmittag am 18. April ab 15.30 Uhr im Hort St. Martin (GDA Wohnstift). Cornelie Hildebrandt moderiert die „Geschichten für Generationen“. Am 19. April um 19 Uhr beginnt ein musikalischer Leseabend für alle Altersgruppen im Kim-Gebrauchtwarenladen an der Angerstraße. Vorgetragen werden selbst verfasste Kurzgeschichten; für die Begleitung sorgen Musiker des Otto-Hahn-Gymnasiums.

Akrobatische Darbietungen und selbst erarbeitete Szenen aus dem Buch „Robert & Frau Meyer“ zeigen Schüler der Montessori-Schule ebenda (Von-Ossietzky-Straße 70) am 20. April ab 15 Uhr. Der oscarprämierte Animationsfilm „Coco – Lebendiger als das Leben!“ läuft am 21. und 22. April jeweils um 15 Uhr im Kino Lumière.

Die Schülerlesetage richtet der Verein „Stadt der lesenden Kinder – Leseförderung Südniedersachsen“ aus. Nähere Infos zum Programm auf schuelerlesetage-goettingen.de.

Von Markus Riese und Christiane Böhm

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