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Göttingen Göttinger Schützenfest kehrt zum Schützenplatz zurück
Die Region Göttingen Göttinger Schützenfest kehrt zum Schützenplatz zurück
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18:51 05.06.2015
2015 wird das 623. Göttinger Schützenfest gefeiert. Quelle: Heller
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Göttingen

Das alles verspricht Harald Grahovac, seit gut einem Jahr Oberschaffer der Bürger-Schützen-Gesellschaft (BSG). Einstimmig habe sich eine erweiterte Schaffersitzung (inclusive Vereinsvorsitzende) für den Rückzug zum Schützenplatz ausgesprochen. 2010 waren die Schützen an den Sandweg ausgewichen, nachdem es bei der Detonation eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Schützenplatz drei Tote gegeben hatte. Am Sandweg sei es „so mitten im Grünen“ attraktiv gewesen, sagt Grahovac, aber die Schützen gehörten nun einmal zu ihrem Schützenhaus.

 
Das freilich wird nicht direkt einbezogen. Gefeiert wird im Zelt; Festwirte bleiben die Familie Müller aus Duderstadt. Aber das Volkskönigschießen ist natürlich im Schützenhaus, diesmal bereits am Sonnabend, 11. Juli, wenn die BSG von 10 bis 18 Uhr ihren Tag der offenen Tür hat. Dann kann jeder Göttinger sich mit Luftgewehr, Kleinkaliber, Pistole oder Revolver versuchen. Und am Volkskönigsschießen teilnehmen.

 

Beginn schon um 17.30 Uhr

 
Neu ist der frühere Beginn: Um 17.30 Uhr wird am 17. Juli das Fest am Alten Rathaus eröffnet. Nach dem Marsch zum Schützenplatz findet ein kurzer Kommers statt, danach wird getanzt. Eine Oldienacht mit Stargast Graham Bonney ist geplant. Der britische Schlagerstar ist zwar inzwischen 72, soll aber Oldiefans weiter heftig einheizen. Altbewährt, nach jahrelanger Pause aber wiederbelebt, ist das nächtliche Feuerwerk am Sonnabendabend. Zuvor spielen die Eisenbrecher und das neue Königshaus wird proklamiert, darunter auch der Volkskönig. Am Sonntag, 14 Uhr, startet in der Danziger Straße der Festzug, der wieder den alten Weg durch Fußgängerzone, Prinzenstraße und Goetheallee zum Schützenplatz nimmt. Das Finale bildet das montägliche Frühstück mit Politprominenz.

 
Während der vier Tage verspricht die BSG einen mit Buden, Ständen und Fahrgeschäften (Autoscooter, Kinderkarussell, Trampolin und Berg- und Talbahn) bestückten Festplatz. Mit dem Gesamtangebot ist die BSG finanziell ins Risiko gegangen, aber „Wenn wir nicht investieren, wird sich nichts verändern“, sagt Grahovac. Das Schafferamt hoffe, dass nicht nur die 16 BSG-Vereine, sondern vor allem wieder mehr Bürger mitfeiern.

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