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00:17 16.02.2013
Ortsmitte Weende: Gehölze sind hier Paten für Straßennamen. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Aus Kostengründen erscheint das 309 Seiten starke Werk von Gerd Tamke und Rainer Driever nicht als gedrucktes Buch, sondern ausschließlich als kostenlose PDF-Datei für den heimischen PC, den Tablet-Computer oder das Smartphone, die über die Seite des Stadtarchivs (stadtarchiv.goettingen.de) heruntergeladen werden kann.

Als Grundlage dienen dem ehemaligen Leiter des städtischen Vermessungsamtes der Stadt Tamke und dem Historiker Driever Tamkes 1986 erschienene Broschüre „Die Göttinger Straßennamen nach Familien, Bürgern und Personen“. In der Neuauflage gibt es zu jeder der mehr als 1000 Straßen im Stadtgebiet eine kurze Erläuterung zum Namen.

In erläuternden Texten behandeln Tamke und Driever Themen wie etwa Straßenumbenennungen oder die Namensgebung während der Zeit der Nationalsozialisten. Auch die Zwangsarbeit in Göttinger Betrieben und die Verwicklungen einzelner Personen und Betriebe in die Nazi-Herrschaft werden thematisiert.

Ein statistischer Teil, eine Tabelle zur Benennung und einer erfolgten Umbenennung sowie ein Literaturverzeichnis runden die Online-Publikation ab. Links in der Datei führen zu weiterführenden Informationen – meist ist das der entsprechende Artikel in der Wikipedia. Tamke und Driever hätten mit ihrem Werk „ein unverzichtbares Nachschlagewerk für jeden an der Göttinger Geschichte Interessierten“ geschaffen, urteilt Kulturdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck.

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