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Göttingen Studentenwohnheime werden saniert
Die Region Göttingen Studentenwohnheime werden saniert
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16:24 15.12.2017
Studentenwohnheim Rote Straße. Quelle: Hinzmann
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Göttingen

„Es wurde der Grundsatzbeschluss gefasst, dass eine Sanierung der Häuser erforderlich ist“, teilte die Stiftungsratsvorsitzende des Studentenwerke, Uni-Präsidentin Ulrike Beisiegel, am Freitag auf Anfrage mit. In den kommenden Monaten werde der Studentenwerksvorstand mit Beisiegels Unterstützung die notwendigen Schritte zur weiteren Umsetzung der Sanierung vorbereiten, „um sie in einer Sondersitzung des Stiftungsrats vor einer Freigabe abschließend zu diskutieren“, so Beisiegel weiter.

Die Sondersitzung ist im kommenden halben Jahr geplant. „Wir gehen davon aus, dass im weiteren Verfahren ein konstruktiver Dialog zwischen allen Beteiligten stattfindet, um den angestrebten Beginn der Sanierung im Jahr 2018 zu ermöglichen.“

Keine Änderungen bei der Miete

Der Stiftungsbeirat fasste am Donnerstag eine Reihe weiterer Beschlüsse. So bleibe der Studentenwerksbeitrag unverändert. Auch bei den Mieten werde es keine Veränderungen geben. Die Essenspreise sowie der Kaffeepreis werden hingegen ab dem 1. Januar 2018 um fünf Cent ansteigen, teilte das Studentenwerk am Freitag mit.

Um deutlich größere Beträge geht es im ebenfalls verabschiedeten Finanzplan 2018. Der sieht nach Angaben des Studentenwerks eine Kreditaufnahme von über 17 Millionen Euro vor. Zudem werden 5,7 Millionen Euro der Sanierungsrücklage Wohnen entnommen. Weit über 37 Millionen Euro sind als Ertrag geplant. Aus Mieten, Mensen und Cafeterien wurden mehr als 24 Millionen Euro Umsatzerlöse kalkuliert. Diesen Posten stehen mehr als 36 Millionen Euro betriebliche Aufwendungen gegenüber.

26,36 Millionen Euro im Investitionsplan

26,36 Millionen Euro weist der Investitionsplan 2018 für zahlreiche Maßnahmen und Beschaffungen aus. „Im Bereich Studentisches Wohnen sind „22,9 Millionen Euro zuzüglich Einrichtung für den Neubau des Wohnheimes Lutterterrassen mit 264 Einzelappartements im Nordbereich der Universität geplant“, hieß es in der Mitteilung weiter. Außerdem werde das Studentenwerk das Flüchtlingswohnheim Albrecht-Thaer-Weg 16 a bis d kaufen und einen Teil weiterhin an die Stadt Göttingen vermieten. In zwei Gebäuden des Komplexes konnten im Oktober bereits 69 Studierende einziehen.

Für Instandhaltungsmaßnahmen stehen zwei Millionen Euro zur Verfügung, das Gros fließe auch hier in den Bereich Studentisches Wohnen. Das Geschäftsführende Vorstandsmitglied Jörg Magull zeigte sich zufrieden mit den Beschlüssen: „Das Studentenwerk ist damit für die Zukunft gut aufgestellt.“

Von Michael Brakemeier und Markus Scharf

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