Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Göttinger nutzen Angebote am bundesweiten Astronomietag
Die Region Göttingen Göttinger nutzen Angebote am bundesweiten Astronomietag
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:51 17.03.2013
Judith und Robert Bredebusch im Spiegel: Bernd Lechte von der Amateurastronomischen Vereinigung erklärt die Funktion des Sonnenturms. Quelle: Heller
Anzeige
Göttingen

Bei klarer Sicht hätte man die Chance gehabt, ihn am Westhorizont zu entdecken, sagte Bernd Lechte von der AVG.

Über den „kosmischen Vagabunden“ und allerlei mehr in Sachen Sonne, Mond und Sterne informierte beim bundesweiten Astronomietag am Sonnabend auch der Förderkreis Planetarium Göttingen. Astronomie-Fans hatten die Gelegenheit, das Institut für Astrophysik zu besichtigen, Vorträgen zu lauschen oder durch die Teleskope gen Himmel zu blicken.

Am Nachmittag nutzten etwa 20 Personen die Möglichkeit, sich entlang des Planetenweges über das Sonnensystem zu informieren.

Diplomingenieur Christof Köhler vom Institut für Astrophysik lieferte ihnen allerlei Daten und Fakten zu Sonne, Venus, Erde und Co. So erfuhren die Teilnehmer zum Beispiel, dass Sonnenwinde den Funkverkehr stören können und dass vermutlich nicht Außerirdische mit großen Thermometern die 15 Millionen Grad im Sonnenkern gemessen haben.

„Hoffentlich werden wir nachher nicht abgefragt“

„Seit meiner Kindheit fasziniert mich die Astronomie“, gestand Helga Scheewe, die den Ausführungen aufmerksam lauschte. „Mein größter Traum wäre es, einmal durch das Spiegelteleskop in der Atacama-Wüste zu gucken“, meinte sie.

Über die Funktionsweise der alten Teleskoptechnik im Hainbergobservatorium und des Sonnenturms informierten die AVG-Mitglieder ihre Besucher – allein am Nachmittag geschätzte 80 Gäste. Unter anderem erfuhren Judit und Robert Bredebusch, wie das Sonnenlicht eingefangen und in Spektralfarben „zerlegt“ wird.

„Das ist sehr interessant, aber natürlich auch ganz schön kompliziert“, fand Robert Bredebusch und fügte lachend hinzu: „Hoffentlich werden wir nachher nicht abgefragt.“

Die Neugöttinger hatten Plakate gesehen, in denen auf den Astronomietag hingewiesen wurde. Interesse an den Erläuterungen und den ehemaligen Forschungsgebäuden im Göttinger Wald hatten auch Kirsten und Jan-Hendrik Thomann mit ihren Kindern Lukas (sieben Jahre), Nele (fünf Jahre) und Tim (sechs Monate).

Die Göttinger Familie nutzte den Astronomietag, um Observatorium und Sonnenturm zu besichtigen.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Das neue Konzept der städtischen Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) für das Weender Freibad ohne Sprungturm stößt bei vielen Weendern noch auf Unmut. Ein CDU-Dringlichkeitsantrag im Ortsrat, noch weiter über fein Konzept zu reden, wurde von der rot-grünen Mehrheit abgelehnt.

20.03.2013

Derzeit bietet das Ausstellungsprojekt „Movements of Migration“ im Künstlerhaus und an verschiedenen Stationen im Stadtgebiet „neue Perspektiven auf Migration in Göttingen“. Britta Eichner-Ramm hat das als Anlass genommen, um mit drei Göttinger Migranten über ihre Herkunft und neue Heimat zu sprechen.

25.03.2013

Gleich zwei Einbrüche hat am Sonnabend die Göttinger Polizei vermeldet. Beide Taten ereigneten sich bereits in der Nacht zum Freitag.

17.03.2013
Anzeige