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Göttingen Göttingerin Jana Rethemeier geht mit Freiwilligendienst „weltwärts“
Die Region Göttingen Göttingerin Jana Rethemeier geht mit Freiwilligendienst „weltwärts“
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00:18 17.05.2013
Ist sehr gespannt auf ihre Zeit in Ghana: Jana Rethemeier geht mit dem Freiwilligendienst „weltwärts“. Quelle: Pförtner
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Göttingen

Dort wird die 22-Jährige als Medical and Health Assistant im Our Lady of Grace Hospital arbeiten. „Ich interessiere mich schon lange für gesundheitspolitische Themen“, sagt Rethemeier. Als sie ihr Abitur machte – in Herzberg – , habe sie bereits darüber nachgedacht, sich in ärmeren Ländern einzusetzen.

Ein Vorbild hat sie in ihrer Mutter. Als „Ärztin für die dritte Welt“ sei diese für sechs Wochen auf den Philippinen gewesen. Nach ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin am Universitätsklinikum Göttingen sei für sie selbst jetzt die Zeit gekommen, sich in einem ärmeren Land für die Menschen einzusetzen.

Dass es Ghana geworden ist, sei Zufall. Jana Rethemeier hatte angegeben, dass sie in einem englischsprachigen Land arbeiten will.

Die Erfahrung, wie es ist, im Ausland zu leben, hat Jana Rethemeier als Dritte von vier Geschwistern schon während der Schulzeit gemacht. Ihr elftes Schuljahr hat sie in Amerika verbracht. Ihre jüngere Schwester sei nach dem Abitur in Uganda gewesen.

Als die Familie sie dort besuchte, konnte Jana Rethemeier sich ein Bild davon machen, wie es ist, in einer Gastfamilie zu leben. Auch sie selbst rechnet in Ghana mit Besuch von der Familie.

„Zu sehen, dass Menschen nicht geholfen werden kann"

Für ihr Auslandsjahr mit Weltwärts hat die Auszubildende zwei Vorbereitungsseminare, insgesamt zehn Tage lang, hinter sich. Viele Freiwillige, die sie dort kennengelernt hat, gingen auch nach Ghana, weiß Jana Rethemeier. Von ihnen bekomme sie die Adressen.

So habe sie von Anfang an Gleichgesinnte, mit denen sie sich austauschen könne. Schwierigkeiten erwartet sie nur in einem Rahmen, in dem sie auch bewältigt werden können. Für sie werde es am schwersten sein, „zu sehen, dass Menschen nicht geholfen werden kann, denen in Deutschland geholfen werden könnte“.

Etwa 100 Freiwillige können laut Rethemeier mit dem Bundesverein Internationale Jugendgemeinschaftsdienste (ijgd) über Weltwärts nach Afrika, Asien oder Lateinamerika gehen.

Das BMZ fördere das Weltwärts-Programm mit 75 Prozent der entstehenden Kosten. Die restlichen 25 Prozent werden von den Jugendgemeinschaftsdiensten übernommen. Um auch jedes Jahr Freiwillige ins Ausland entsenden zu können, sollen diese einen Förderkreis aufbauen und Spenden sammeln.

Weitere Infos auf: janainghana.blogsport.de

Von Ute Lawrenz

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