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Göttingen Ortsrat fordert Radweg zwischen Esebeck und Barterode
Die Region Göttingen Ortsrat fordert Radweg zwischen Esebeck und Barterode
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00:27 26.05.2018
Esebeck/Barterode

Die Kreisstraße zwischen den beiden Ortschaften sei „eine Rennstrecke“, sagt Ortsratsmitglied Harald Wiedemann (Grüne), der den Antrag eingebracht hatte. Auf der schnurgeraden Strecke gäben viele Autofahrer Vollgas. Besonders gefährlich: die beiden Kuppen westlich und östlich der Senke, die sich fast genau in der Mitte zwischen den beiden Orten befindet.

„Konsequent und richtig“

Weil der Flecken Adelebsen beabsichtigt, einen Radweg von Barterode bis an die Stadtgrenze von Göttingen Richtung Esebeck anzulegen, sei die Zeit gekommen, die dann noch bestehende Lücke auf dem Gebiet der Stadt Göttingen zwischen Esebeck und der Stadtgrenze zu schließen, meint Wiedemann. Nach Fertigstellung der vorgesehenen Radwegeverbindung von Elliehausen nach Esebeck 2018/2019 sei dies nur konsequent und richtig „im Interesse insbesondere der Bewohner Göttingens, die durch den sinkenden Anteil der einrollenden Pkw eine spürbare Entlastung erfahren werden“.

Der Ortsrat Elliehausen/Esebeck möchte mit diesem Vorschlag „einen Beitrag leisten zur Weiterentwicklung des Klimaplan Verkehrsentwicklung und des Radverkehrsentwicklungsplan“, erklärt das Gremium. Mit dem Lückenschluss entstünde eine durchgehende Radwegverbindung über Barterode, Wibbecke, Güntersen, Imbsen, Dransfeld, Löwenhagen, Bursfelde bis zum Weserradweg. Dieser Radweg werde Bestandteil des Klimaplan Verkehrsentwicklung und stelle somit eine Maßnahme für eine klimaschonende Mobilität dar. Weiterhin schlägt der Ortsrat vor, mit der Verwaltung des Fleckens Adelebsen zur Absprache Kontakt aufzunehmen.

Zwei Varianten

Die Grünen im Esebecker Ortsrat haben auch schon konkrete Vorschläge zur Anlage des neuen Radweges vorgelegt. Danach soll der Weg nicht entlang der Straße gebaut werden, sondern parallel dazu südlich der Kreisstraße über die Feldmark geführt werden und so an den von Barterode aus geplanten Radweg, der ebenso abseits der Kreisstraße verlaufen soll, direkt anschließen.

Für die Esebecker Seite hatte Wiedemann zwei Möglichkeiten vorgeschlagen: Zum einen weiter am Wald entlang, zum anderen in die Feldmark abknickend und dann weiter in Richtung Esebeck. Für beide Varianten gibt es bereits Feldwege, einige davon allerdings derzeit für Fahrradfahrer nur sehr beschwerlich nutzbar.

Letztendlich werde es wohl auf die Feldmark-Variante hinauslaufen, erwartet Wiedemann: Die Jägerschaft habe Bedenken gegen die Route am Rand des Waldes angemeldet. Jetzt komme es darauf an, was die Göttinger Stadtverwaltung vorhabe.

Von Matthias Heinzel

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