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Göttingen Grüne wollen Tempo 30 im Stadtgebiet testen
Die Region Göttingen Grüne wollen Tempo 30 im Stadtgebiet testen
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00:17 04.02.2013
Kasseler Landstraße: Gilt hier künftig Tempo 30? Quelle: Foto/Montage: Heller
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Göttingen

Vom Ausbremsen des Fahrzeugverkehrs erhoffen sich die Grünen-Politiker gleich mehrere Effekte: weniger schwere Unfälle, gesundheitsschädliche Emissionen und Energieverbrauch, dafür aber mehr Klimaschutz und Konkurrenzvorteile für umweltverträgliche Alternativen zum Auto.

Auch die Lebensqualität der Menschen soll zunehmen, was mit einem weiteren Ratsantrag der Grünen korrespondiert. Letzterer zielt darauf ab, die Stadt möge für ihren Lärmaktionsplan die Lärmschutzempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation berücksichtigen. Diese fordere unter anderem, „dass jeder Mensch zur Förderung seiner Gesundheit die Möglichkeit haben sollte, nachts bei offenem Fenster zu schlafen“.

Weniger Schadstoffausstoß, weniger Tempo, weniger Krach: „Wir gehen davon aus, dass sich die Ziele des Klimaschutzes, der Verkehrssicherheit und des Gesundheitsschutzes mit keiner anderen Maßnahme vergleichbar günstig, schnell und effizient umsetzen lassen“, begründet Ulrich Holefleisch, Bauausschussmitglied der Grünen, die Forderung nach einem Tempo-30-Modellversuch. Anlass für den Antrag sei die aktuelle Diskussion über den Lärmaktionsplan, den die Stadt gemäß einer EU-Richtlinie erstellen müsse.

Mit dem Vorstoß für Tempo 30 unterbietet die Fraktion sich allerdings selbst: Bereits im vergangenen August hatten die Grünen dem Verkehrslärm in der Stadt Göttingen den Kampf angesagt und sich für Tempo 40 vor allem auf Hauptverkehrsstraßen stark gemacht. Bei den übrigen Fraktionen war der Vorschlag nicht auf Gegenliebe gestoßen.

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