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Göttingen Günstige Unfallzahlen: Pressekonferenz der Göttinger Autobahnpolizei
Die Region Göttingen Günstige Unfallzahlen: Pressekonferenz der Göttinger Autobahnpolizei
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00:35 16.03.2015
Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Streng genommen sind es gar drei tödliche Brummi-Unfälle, doch der im August 2014, der sich gleich hinter der hessischen Landesgrenze in Höhe Schloss Berlepsch ereignete, zählt nicht in der niedersächsischen Statistik. Dabei war es einer der schwersten, als ein Sattelschlepper mit Bagger eine tiefe Böschung hinabstürzte und ein Reh und den Fahrer unter sich begrub.

Insgesamt allerdings konnte Burkhardt Schramm von der Autobahnpolizei relativ günstige Unfallzahlen vorlegen. Verblüffend dabei: 2014 ereigneten sich exakt so viele Unfälle (842) sowie auch exakt so viele Unfälle mit Verletzten (101) wie 2013. Allerdings war die Anzahl der Verletzten höher.

Das waren 194, nämlich 51 mehr als im Vorjahr. Auch die Anzahl der Schwerverletzten hat sich von 25 auf 37 gesteigert. Ein Grund dafür ist offenbar, dass das Tempo auf der gut ausgebauten Autobahn ohne Baustellen im Schnitt sehr hoch ist, die Folgen im Fall des Unfalls also schwerer.

Nicht angepasstes Tempo ist auch der Grund, warum die Auffahrt zur A7 im Dreieck Drammetal der Unfallschwerpunkt schlechthin bleibt. 57 Unfälle waren es 2014, 34 im Jahr davor. Immer wieder rutschen zu schnelle Lastwagen in die Betonleitplanken, weil sich die Kurve am Ende immer enger zuzieht. Inzwischen wurde das Tempo am Ende der Kurve gar auf 30 km/h bei Nässe beschränkt.

Schramm erzählte während der Pressekonferenz, wie jüngst eine neue Leitplanke montiert wurde, nachdem ein zu schneller Wagen sie verbeult hatte. Sie hielt genau eine Stunde. Dann war der nächste Raser dagegen gefahren. Die Pläne des Landkreises, hier eine stationäre Blitzanlage zu bauen, um die Einhaltung des Tempolimits zu erzwingen, scheiterten bisher offenbar an Geld und technischen Problemen.

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