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Göttingen Mathe mit Alltagsgegenständen
Die Region Göttingen Mathe mit Alltagsgegenständen
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20:18 17.05.2017
Teilnehmerinnen der Workshop-Schnupperstunde: Mechthild Schütze (l) und Johanna Stöhr Quelle: Altrock
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Göttingen

An mehreren Stationen in den Berufsbildenden Schulen Ritterplan (BBS) erhielten die rund 30 Besucher, zum größten Teil Erzieherinnen, einen Einblick in das „Haus der kleinen Forscher“. Die Initiative unterstützt mit einem bundesweiten Fortbildungsprogramm der gleichnamigen Stiftung pädagogische Fach- und Lehrkräfte dabei, den Entdeckergeist von Kita-, Hort- und Grundschulkindern zu fördern und sie beim Forschen zu begleiten. Seit 2007 organisiert der Verein Bildungsregion Südniedersachsen das Netzwerk der Frühbildungsinitiative  mit rund 230 Bidlungseinrichtungen und Horten in Südniedersachsen. Um das „Haus der kleinen Forscher“ vorzustellen, gab es in der BBS unter einen Mathe-Workshop unter dem Titel „Zahlen, Zählen, Rechnen: Als Lernbegleitung Mathematik entdecken“.

In Gruppen probierten die elf Teilnehmerinnen aus, wie aus Alltagsgegenständen Mathematik wird. So entwickelten die Erzieherinnen Laura Henze, Maren Burmester, Svenja Wolff und Gabriela Wieprecht die Idee, leere Joghurtbecher zu verwenden, um Trinkhalme zu zählen – beispielsweise als Behälter für eine bestimmte Anzahl von Trinkhalmen. Eine weitere Idee war, Trinkhalme als Längeneinheit zu benutzen. „Die Idee günstige Alltagsgegenstände zu benutzen, um Kindern Mathematik näherzubringen, finde ich sehr gut“, sagte Wolff.

An einer anderen Station überlegten sich Mechthild Schütze und Johanna Stöhr, wie bunte Steine beim Rechnen helfen könnten. „Die Kinder könnten Muster nach Vorlagen mit einer bestimmten Anzahl von Steinen legen“, schlug Stöhr vor. „Zum Beispiel einen Regenbogen und ein anderes Kind macht es nach“, ergänzte Schütze. 

„Kinder sind neugierig und wollen Erahrungen machen, vor allem im analogen Feld“ sagte Maria Harberding, Schulleiterin der BBS. Ein kindliches Interesse am Erfahren und Forschen seien Voraussetzung für Lernfreude.

Von Alisa Altrock

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