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Göttingen Am Freitag kocht der „deutsche Charlie Sheen“
Die Region Göttingen Am Freitag kocht der „deutsche Charlie Sheen“
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00:19 17.09.2017
Freitag am Herd: Helmut Reitz verspricht ein „Feuerwerk“. Quelle: MG RTL D
Göttingen/Berlin

Seit Montag wetteifert eine fünfköpfige Gruppe in der TV-Kochshow “Das perfekte Dinner” um den Sieg. Mittendrin: Helmut Reitz, 53-jähriger Immobiliengeschäftsmann aus Göttingen. Er steht als letzter in dieser Woche am Herd, die Folge ist am Freitag, 15. September, um 19 Uhr auf Vox zu sehen.

Reitz kocht in Berlin, wo er einen zweiten Wohnsitz hat. Am Montag bewirtete Katja, am Dienstag Anjan und am Mittwoch Anja die Gruppe. Auf der Facebookseite der Kochshow wird jede Ausstrahlung von den Zuschauern munter diskutiert, 70, 80 oder auch mal 100 Kommentare sind es häufig. Diese Kochgruppe allerdings ist ein wenig außergewöhnlich ausgefallen. Bei der 45-jährigen Anja war es die DDR-eske Eiche-rustikal-Einrichtung, die für die rege Diskussionen sorgte. Oft geht es in den Kommentarspalten natürlich um die Kochkünste, die Bewertung des Dinners am Ende jeder Folge und um die persönliche Ausstrahlung der Teilnehmer. Wohl kaum jemand zuvor hat allerdings so polarisiert wie Helmut Reitz. Schon nach der ersten Folge zeigten sich einige Zuschauer ob des öffentlichen Veganer-Bashings des Göttingers nicht gerade amüsiert. Fleischfreund Reitz aber legte am Dienstag noch einmal kräftig einen drauf - was ihm knapp 400 Kommentare einbrachte. von “Helmut for President” bis hin zu “Oberpeinlich”, “nicht zu ertragen” oder “der deutsche Charlie Sheen” reichen die Anmerkungen in den sozialen Netzwerken. “Ich find denn saulustig und sympathisch hab echt was zum lachen”, so eine weitere Meinung.

Denn: Der auch in Göttingen als ausgesprochen feierfreudiger Partygänger bekannte Reitz hat sich einfach mal während der Show vor laufender Kamera kräftig einen angesäuselt. Oder, wie er selber sagt: “Ich war ganz schön voll.” Der Großteil der digitalen Kochshow-Community attestierte dem ausgesprochen authentisch wirkenden Genussmenschen aber einen extrem hohen Unterhaltungswert. Statt peinlicher Funkstille am Tisch wurde munter und in zügiger Folge angestoßen, gewitzelt, schwadroniert und Komplimente ausgetauscht, als wäre man ganz unter sich - feuchtfröhlich und immer freundlich. “Die Resonanz nach der Ausstrahlung war enorm”, sagt Reitz anschließend. Facebook, Whatsapp und Co standen nicht still. “Meine Leute fanden es großartig”, sagt er. Reitz, der derzeit ein paar Wochen in Marbella verbringt, schert sich wenig um seine Kritiker. “Ich weiß ja, dass ich so bin. Und ich bin authentisch”, sagt er. Zwar habe er seitens des Senders nach der Dienstag-Folge einen kleinen Hinweis bekommen, es etwas moderater angehen zu lassen, für Freitag aber verspricht der Göttinger noch einmal “ein richtiges Feuerwerk”. Dann nämlich ist er der Gastgeber. Und er will es richtig krachen lassen.

In dieser Woche steht der Göttinger Helmut Reitz in der TV-Kochshow „Das perfekte Dinner“ vor der Kamera

Reitz’ Kochkünste sind legendär, er stellte sie schon einmal erfolgreich bei der “Küchenschlacht” im ZDF mit Johann Lafer und Alfons Schubeck unter Beweis. Am Freitag, so viel verrät der Göttinger mit dem markanten Lachen, gibt es unter anderem Thunfisch und Avocado, Rinderfilet und Pfifferlinge und beschwipste Himbeeren - und Gäste.

Von Britta Bielefeld

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