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Göttingen Hilfe soll Start in die Ausbildung erleichtern
Die Region Göttingen Hilfe soll Start in die Ausbildung erleichtern
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20:53 23.11.2009
Berufseinstiegsbegleiter Nadine Quaschning und Wolfgang Kalweit: mit den Schülern Malte Helbing und Mona Gerstenberg. Quelle: CR
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Von seiner Arbeit in dem kleinen Restaurant ist Malte Helbing begeistert. Dabei hatte der Zehntklässler an der Martin-Luther-King (MLK)-Schule Göttingen sich eigentlich für ein Praktikum in einem großen Elektro-Fachmarkt beworben. Als es nicht klappte, fand er im Café und Restaurant Pinusa einen Platz. Seine Praktikums-Chefin ist zufrieden. „Bei Malte war alles anders“, schwärmt sie. Er habe sich sehr gut eingebracht und die Arbeit gleich gesehen. Von der Arbeit in der Küche über das Aufnehmen der Bestellungen bis zum Servieren habe er alles gut gemacht. Nun stehen seine Chancen gut, in seinem Praktikumsbetrieb auch einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

Pilotprojekt

Damit es bei allen Schulabgängern so gut läuft, wird an der MLK-Schule im Auftrag der Agentur für Arbeit Göttingen seit Anfang Februar das Projekt Berufseinstiegsbegleitung durchgeführt. Es wird gemeinschaftlich von der Deutschen-Angestellten GmbH (DAA) und dem Internationalen Bund (IB) umgesetzt. Die MLK-Schule ist eine von gut 1000 Schulen bundesweit, die für das Pilotprojekt ausgewählt wurden. Die Berufseinstiegsbegleiter Wolfgang Kalweit und Nadine Quaschning helfen den Schülern bei der Berufsorientierung, dem Erreichen des Schulabschlusses, der Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche und später bei der Stabilisierung der Ausbildungsverhältnisse. Die Maßnahme beginnt in der Vorabgangs-Klasse und endet sechs Monate nach dem Ausbildungsbeginn. Momentan werden 30 Schüler unterstützt.

Etwa 30 bis 40 Schüler besuchen laut Kerstin Meyer, Leiterin der MLK-Fachkonferenz Wirtschaft, die Oberstufe der Schule, die meisten erlangen nach der neunten Klasse ihren Förderschulabschluss. 20 bis 25 Schüler besuchen dann die zehnte Klasse, mit dem Ziel, den Hauptschulabschluss zu erreichen. Im aktuellen zehnten Jahrgang haben laut Meyer 24 von 26 Schülern den Hauptschulabschluss erreicht. Alle seien an die Berufsbildenden Schulen gegangen. „Einen Ausbildungsplatz gleich nach der Schule zu bekommen, ist für unsere Schüler besonders schwierig“, sagt Meyer. Daher sei die Schule froh, dass sie von der Agentur für Arbeit für das Projekt ausgewählt worden sei.

Von Ute Lawrenz

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