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Göttingen OHG und IGS Geismar besonders beliebt
Die Region Göttingen OHG und IGS Geismar besonders beliebt
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00:17 13.05.2017
Quelle: dpa (symbolbild)
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Göttingen

Es ist eine Aussage, die viele Eltern nach turbulenten Monaten mit großer Ungewissheit jetzt endgültig beruhigen dürfte: „Ein ganz überwiegender Teil der Kinder bekommt einen Platz in einer seiner beiden Wunschschulen“, kommentierte Gerald Müller-Stürmer, Leiter des Göttinger Fachbereiches Schule, am Dienstag die städtischen Anmeldezahlen.

Zweitwunsch, teils auch Drittlösung

Das heißt: Alle Kinder, die sich sowohl mit Erst- und Zweitwunsch an einem der drei Göttinger Gesamtschulen oder an der IGS-Bovenden angemeldet haben, bekämen einen Gesamtschulplatz. Weil die Georg-Christoph-Lichtenberg-Schule (IGS Geismar) an den Anmeldetagen aber erneut überlaufen war, müssen einige nach einer bereits erfolgten Verteilungskonferenz ihren Zweitwunsch hinnehmen – wenige auch eine dritte Lösung.

Darüber hinaus haben vor allem die beiden großen Göttinger Gesamtschulen nach Tageblatt-Informationen mehr Kinder aus dem unteren Leistungsspektrum aufgenommen als früher, um vor allem die IGS Bovenden zu entlasten und keine leistungsschwachen Kinder in ein Gymnasium zu drängen. Haupt- und Realschulen gibt es in Göttingen nicht mehr. Genaue Angaben zu den Quoten gibt es nicht.
Unterm Strich haben sich in diesem Jahr erneut weniger Kinder für die 5. Klassen an den weiterführenden Schulen in Göttingen (mit Bovenden) angemeldet als im Vorjahr: 574 statt 590 bei den Gesamtschulen und 697 statt 768 bei den Gymnasien.

Möglichst vielen Bewerbern gerecht werden

Unbekannt ist dabei, wie viele Gymnasial-Bewerber sich auch an einer Gesamtschule anmelden wollten. Sicher ist hingegen, dass bis auf die IGS Bovenden und das Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) alle Schulen die jeweils vorgesehenen vier bis sechs Klassen einrichten werden. An der IGS Bovenden kommen zurzeit drei Klassen mit 65 Plätzen zustande – fünf sind räumlich möglich. Ein Teil der 65 Plätze wird von Inklusionskindern genutzt, die jeweils doppelt gezählt werden. Das gilt auch für alle anderen Schulen. Das OHG wird zum dritten Mal in Folge eine sechste Klasse einrichten, um möglichst vielen Bewerbern gerecht zu werden – eigentlich ist es für fünf ausgelegt.


Die nicht bestätigten Anmeldezahlen der Gesamtschulen:

Georg-Christoph-Lichtenberg: 261 Anmeldungen (Vorjahr 230/180 Plätze); Geschwister-Scholl: 180 (207/180); Neue IGS in Weende: 93 (92/120); IGS Bovenden: 40 (-- /150) - ihre Schülerzahl ist inzwischen aber bereits über 50 gestiegen und es kommen erfahrungsgemäß weitere Nachzügler.

Die offiziellen Anmeldezahlen der Gymnasien:

Felix-Klein-Gymnasium: 148 (im Vorjahr 132/150 Plätze); Hainberg-Gymnasium: 148 (112/150); Max-Planck-Gymnasium: 100 (130/120); Theodor-Heuss-Gymnasium: 124 (114/120); OHG: 177 (201/150 - jetzt 188).
Die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen im Landkresies hat die Kreisverwaltung noch nicht genannt.

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