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Göttingen IWF: Grüne wollen „Neustart“ am Nonnenstieg
Die Region Göttingen IWF: Grüne wollen „Neustart“ am Nonnenstieg
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20:27 24.01.2013
Warten auf den Abriss: das Gebäude des ehemaligen Institutes für den wissenschaftlichen Film (IWF) im Nonnenstieg. Quelle: Archiv
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Göttingen

Holefleischs Vorwürfe: Die politischen Gremien der Stadt seien nach dem Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplanes „komplett ausgeschaltet“ worden. Alle darüberhinaus Beteiligten hätten eine „dumme Ignoranz gegenüber der Bürgerschaft“ gezeigt, sagte Holefleisch gegenüber dem Tageblatt.

„Als Ergebnis haben wir nun einen Entwurf, dem jede Akzeptanz fehlt, weil er weder städtebaulich gelungen noch sozial- und nachbarschaftsverträglich ist.“ Stattdessen seien „alternative Entwürfe“ nötig, und Rat und Bürger müssten in die Planungen von vornherein stärker eingebunden werden. Für die Bauausschusssitzung am 7. Februar kündigte Holefleisch einen entsprechenden Antrag an.

Der gültige Bebauungsplan lasse auf dieser Fläche bislang nur Kleingärten und das IWF zu, erklärt Holefleisch. „Wenn ein Investor sich vom Rat eine Änderung dieses B-Plans wünscht, damit er hier mit andersartiger Bebauung sein Geld verdienen kann, muss er Pläne vorlegen, die den städtebaulichen Interessen des Rates entgegenkommen“, fordert er.

Dem städtebaulichen Ziel, auf dem Gelände „sozial- und nachbarschaftsverträglichen Geschosswohnungsbau zu ermöglichen“, würden die neuen Pläne nicht gerecht.  Sich auf dieser Grundlage auf einen einzigen Investor und Architekten festzulegen, lehnt der Baupolitiker ab. Auch sei seiner Meinung nach die Nachnutzung der ehemaligen IWF-Gebäude, die sich im öffentlichen Besitz befinden, „nicht ernsthaft“ geprüft worden.

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