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Göttingen Impfaktion des Gesundheitsamtes an Schulen
Die Region Göttingen Impfaktion des Gesundheitsamtes an Schulen
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11:35 12.10.2017
Mit der Aktion soll der Impfschutz bei Jugendlichen in der Region verbessert werden. Quelle: dpa-Zentralbild
Landkreis

Betroffen von der Aktion, die auch in den vergangenen Jahren durchgeführt worden ist, sind nach Angaben des Gesundheitsamtes rund 1900 Schülerinnen und Schüler (ohne den Altkreis Osterode). Während des Besuches werden demnach alle Impfausweise durchgesehen. Es gibt Beratungen zu fehlenden Impfungen. Falls gewünscht, würden die Schüler direkt in der Schule gegen Windpocken, Masern-Mumps-Röteln und/oder Tetanus-Diphtherie-Keuchhusten-Kinderlähmung geimpft, wenn die Einverständniserklärung der Eltern vorliege.

In einem Schreiben des Gesundheitsamtes an die Eltern heißt es: „Kinderlähmung, Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Masern, Mumps, Röteln, Windpocken Meningokokken C, Hepatitis B und HPV sind Infektionskrankheiten, die durch Schutzimpfungen verhindert werden können.“ Bei der Überprüfung des Impfschutzes der Kinder in den vierten Klassen der Grundschulen seien in vielen Fällen Lücken im Impfschutz festgestellt worden, die geschlossen werden sollen, um den Impfschutz zu verbessern.

Diverse Impfungen möglich

Ein Kind in diesem Alter sollte nach Angaben des Gesundheitsamtes zweimal gegen Masern, Mumps, Röteln, einmal gegen Meningokokken C, dreimal gegen Hepatitis B, zweimal gegen HPV bei Mädchen geimpft sein sowie eine Auffrischimpfung gegen Kinderlähmung, Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten erhalten - „sofern eine vollständig abgeschlossene Grundimmunisierung im Säuglingsalter erfolgt ist“. Die Keuchhustenimpfung könne auch ohne vorherige Grundimmunisierung einen natürlich erworbenen Impfschutz verbessern. Ungeimpfte und bisher nicht an Windpocken erkrankte Kinder- und Jugendliche sollten zwei Impfungen gegen Windpocken erhalten.

Meningokokken C-, Hepatitis B- und HPV-Impfungen werden den Angaben nach in der Schule nicht angeboten. Deswegen müssen sich die Eltern mit einem Arzt in Verbindung setzen.

Informationsmaterial für Eltern

Der Impfaktion des Gesundheitsamtes ist der Versand von Informationsmaterial sowie von allen notwendigen Unterlagen an Schulen und Eltern vorausgegangen. Ziel der Aktion, die in den vergangenen Jahren nach Angaben der Stadtverwaltung sehr gute Resonanz hatte, ist es, durch Information der Eltern in Kombination mit der direkt in der Schule angebotenen Impfmöglichkeit den Impfschutz der gesamten Altersgruppe zu vervollständigen. „Denn ein ausreichender Impfschutz ist die beste Vorsorge zur Vermeidung von Infektionskrankheiten, die durch eine vorherige Impfung abgewendet werden können“, heißt es.

Die Eltern sind demnach auch auf weitere Informationen im Internet auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts sowie auf mehrsprachige Hinweise zum Infektionsschutz aufmerksam gemacht worden. Versandt wurden ebenfalls die Vordrucke einer Einverständniserklärung und eines Fragebogens, die - neben dem Impfausweis - ausgefüllt am Impftag in der Schule vorliegen müssen.

Von Andreas Fuhrmann

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