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Göttingen „Jährliches Zittern und Bangen muss ein Ende haben“
Die Region Göttingen „Jährliches Zittern und Bangen muss ein Ende haben“
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19:58 16.11.2009
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„Das jährliche Zittern und Bangen muss ein Ende haben“, sagt die SPD-Politikerin und fordert Kulturminister Lutz Stratmann (CDU) auf, endlich wieder zur alten dynamisierten Finanzierungsregelung zurückzukehren. Unterdessen protestiert das GSO scharf gegen „herabsetzende“ Aussagen der Grünen im Rat der Stadt über die Arbeit des Orchesters.

Das Land unterstützt das GSO und kommunale Theater seit 2006 über eine Co-Finanzierung, wenn die Einrichtungen auch Spenden- und Drittmittel einwerben. Zwischenzeitliche gestiegene Löhne für die Beschäftigten werden dabei aber nicht berücksichtigt und führen allein am GSO zu einer Finanzierungslücke in Höhe von 200 000 Euro. Die Landesregierung müsse zu ihrer Verantwortung für die Kultur in Niedersachsen stehen, so Andretta. Dazu gehöre auch die Übernahme der Tarifsteigerungen, „alles andere ist Murks“. Der Versuch, auflaufende Fehlbeträge durch Spenden und Drittmittel und das Spendenprogramm des Landes aufzubringen, sei gescheitert.

„Herabsetzende Äußerung“

In der Diskussion um die Finanznot des GSO und höhere Zuschüsse der Stadt Göttingen hatten die Grünen unter anderem beklagt, dass das GSO als „Reiseorchester“ viele Einsätze außerhalb der Stadt habe und zudem seine Kinder- und Jugendarbeit zurückfahre. Die „herabsetzenden Äußerungen“ hätten im Ensemble „Entsetzen ausgelöst“, erklärten jetzt Vertreter des Fördervereins, Geschäftsführung und Vorstand des GSO. Die Behauptung, das GSO habe sich zu einem Reiseorchester „gewandelt“ sei falsch, der Anteil der Auswärtskonzerte liege seit Jahrzehnten bei 45 Prozent. Zugleich bemühe sich das Orchester dem Druck auf Honorare durch andere Orchester durch noch mehr Qualität zu begegnen. Dabei sei es auch gelungen, die Aktivitäten im Bereich Kinder- und Jugendarbeit auszuweiten.

us

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