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Göttingen Preise für Göttinger Schüler
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00:27 02.03.2018
Linus Klintschar (10) von der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule. Quelle: r
Göttingen

Beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Braunschweig haben Schüler aus Göttingen zwölf Preise gewonnen. Allein neun Preise gingen an Schüler der integrativen Gesamtschule Georg-Christoph-Lichtenberg (IGS). Im Wettbewerb „Schüler experimentieren“, an dem junge Leute bis zum Alter von 14 Jahren teilnehmen können, gingen sechs Preise an Schüler Göttinger Schulen.

In der Kategorie „Arbeitswelt“ gewann Simeon Keske (14) von der Montessori-Schule den ersten Preis. Der 14-Jährige untersuchte die Luftqualität im Klassenzimmer im Zusammenhang mit Zimmerpflanzen. Gleich zwei Preise gingen in der Kategorie „Biologie“ nach Göttingen: Den ersten Preis gewannen Konrad Kuschel (14) und Luca Krüger (14) von der IGS mit der Beantwortung der Frage, ob Algen heizen können. Der dritte Platz ging an Florian Müller (13), ebenfalls von der IGS, mit einer ökologischen Untersuchung der Weende. Die Arbeit wurde durch die Zusammenarbeit mit dem „biologischen Schülerlabor“ der Universität Göttingen ermöglicht.

Im Bereich der „Geo- und Raumwissenschaften“ wurde Linus Klintschar (10) von der IGS mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Sein Thema lautete: „Die Erde ist rund – oder doch nicht? Was uns Sonne und Sterne über die Erde verraten“. Der zweite Platz dieser Kategorie ging an Alexander Sommer (14) vom Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) für seinen „Anti-Tsunami“.

Den ersten Preis im Fach „Physik“ gewann Niklas Klintschar (13) von der IGS für seine Idee eines „Teilchenbeschleunigers mittels Wakefield Technologie“. Dabei wurde er von Matthias Deters vom Xlab, dem Göttinger Experimentallabor für junge Leute, betreut. Er konnte seine Experimente im Xlab vorbereiten.

Im Wettbewerb „Jugend forscht“ für Teilnehmer ab 15 Jahren gingen ebenfalls sechs Preise nach Göttingen, davon zwei Zusatzpreise. In der Kategorie „Biologie“ gewannen Jonas Voll (19) und Valentin Richtberg (18) von der IGS den zweiten Platz mit einer Untersuchung zu einem kontroversen Pflanzenschutzmittel. Ihr Thema lautete: „Glyphosat – reines Pflanzenschutzmittel oder auch Wirkstoff auf mikrobielle Zersetzergemeinschaften?“. Einen Zusatzpreis der Kategorie „Chemie“ ging an Finn Manegold (16) von der IGS für seine Arbeit über gesundes Schulessen.

Den Preis für den zweiten Platz in „Geo- und Raumwissenschaften“ gewannen Tim Schiffer (16) und Alexander Ehring (16) vom OHG. Ihre Arbeit beschäftigte sich mit toxischen Gasen in verschiedenen Luftschichten. Der dritte Platz in der Kategorie „Physik“ ging an Jette Kreitz (16) und Mia Brouer (16) von der IGS. Ihre Forschungen behandelten den „perfekten Basketballwurf“. Einen Zusatzpreis „Physik“ bekamen Leander Schnüll (16) und Max Haubrich (15) von der IGS für ihr Thema „Lichtkreuze – zwischen Physik und Mythos des modernen Alltags“. In der Kategorie „Technik“ ging der dritte Platz an Florian Wichers (17) und Jesper Mücke (17) von der IGS für ihren Bau eines handygesteuerten Wettkampfroboters.

Die Sieger der einzelnen Kategorien aus dem Regionalwettbewerb werden zur nächsten Wettbewerbsrunde auf Landesebene zugelassen.

Von Max Brasch

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