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Göttingen Kehrtwende in der Bauplanung in Göttingen
Die Region Göttingen Kehrtwende in der Bauplanung in Göttingen
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19:34 06.01.2015
„Städtebaulich äußerst reizvolle Aufgabe“: das Gothaer-Gelände. Quelle: Meder
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Göttingen

Schon die Planungen für das ehemalige IWF-Gelände im Nonnenstieg sollen eine Angebotsplanung der Stadt an Investoren darstellen, kündigte Köhler am Dienstag an.

Er wünsche sich dort „einen völligen Neustart für den Planungsprozess, zurück auf Null sozusagen“. Eine solche Angebotsplanung sollte die Stadt Köhlers Überzeugung nach auch für das ehemalige Gelände der Gothaer-Versicherungen zwischen Geismar Landstraße, Wörth- und Breslauer Straße sowie Am Weißen Steine entwickeln.

„Unter Einbeziehung der Neubaupläne der Städtischen Wohnungsbau im Bereich Lönbsweg und Ebertal“, sagte Köhler. „Das ist eine städtebaulich äußerst reizvolle Aufgabe, deren Bewältigung uns gut zu Gesicht steht – weil wir in einem zweiten Schritt an eben jenem Standort auch die inzwischen längst unnötige Trennung von Wohnen und Arbeiten auflösen könnten.“

Im Sommer hatte die Investa Immobiliengruppe aus München das rund 71 000 Quadratmeter große, ehemalige Gothaer-Gelände von dem Frankfurter Immobilienfonds Watermark Asset Management GmbH gekauft. Einen „Mix aus Büro-, Wohn- und Studentenwohnnutzungen“ wolle man etablieren, hieß es in einer Mitteilung von Investa.

Nach Auskunft von Verwaltungssprecher Detlef Johannson gibt es dafür noch keine Bauanträge. Die Entscheidung über die Auslegung eines geänderten Bebauungsplanes wurde 2013 vom Bauausschuss vertagt.

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