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Göttingen „Keiner soll einsam sein“: Erbsensuppe in Göttingen und Duderstadt
Die Region Göttingen „Keiner soll einsam sein“: Erbsensuppe in Göttingen und Duderstadt
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22:36 02.11.2018
Gemeinsam schmeckt’s noch besser: Benefiz-Erbsensuppenessen am Gänseliesel. Quelle: Archiv (Bänsch)
Göttingen/Duderstadt

Darauf haben viele gewartet. Punkt 10 Uhr am Gänseliesel in Göttingen und ab 10.30 Uhr auf der Marktstraße in Duderstadt nehmen am Sonnabend, 3. November, namhafte Bürger ihre Kellen und füllen von Gästen gereichte Teller mit Erbsensuppe – Start der Tageblatt-Aktion „Keiner soll einsam sein“.

Der Appetit ist groß. Jetzt geht’s los. Mit einer leckeren Mahlzeit unterstützen Bürger durch den Kauf einer Portion Erbsensuppe und bekannte Persönlichkeit an den Ausschank-Theken die Aktion „Keiner soll einsam sein“ von Göttinger und Eichsfelder Tageblatt.

50 ehrenamtliche Helfer des Deutschen Roten Kreuzes in Duderstadt

In Duderstadt hatte der Suppen/Eintopf-Ausschank im vergangenen Jahr Premiere. Als Kooperationspartner der Aktion sind die Caritas, der Heiligabendkreis, der DRK-Kreisverband, die evangelische Kirchengemeinde St. Servatius sowie der Treffpunkt Stadtmarketing und die Stadt an Bord. In Abstimmung mit den Partnern vor Ort kommt der Erlös der Aktion Projekten und Menschen im Eichsfeld direkt zugute. Wolfgang Rudolph, Vorsitzender des Ortsverbands des Deutschen Roten Kreuzes, betont, dass „50 DRK-Mitarbeiter hinter den Kulissen ausschließlich ehrenamtlich tätig sind“, damit die Duderstädter und Erbsensuppen-Freunde aus benachbarten Orten unbeschwert für den guten Zweck Suppe löffeln können.

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So kocht das DRK seine Suppe für KSES:

Ehrenamtliche schnippeln für 500 Portionen.

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THW stellt 50 Tische und 100 Bänke am Gänseliesel vor dem Alten Rathaus in Göttingen auf.

Rund ums Gänseliesel ist, wie im vergangenen, Jahr die Campus-Gastronomie des Studentenwerks für das Kochen der veganen Suppe zuständig. „Möhren, Zwiebeln, Lauch und Kartoffeln von einem regionalen Erzeuger kommen hinein, Salz und Pfeffer und etwas Petersilie“, sagt Frank Sager, Leiter der Campus-Gastronomie. Und wer möchte, bekommt natürlich auch ein Würstchen extra, damit das Benefiz-Gericht etwas deftiger schmeckt.

Ab 10 Uhr werden bekannte Göttinger am Gänseliesel in Teams zur Kelle greifen. Geplant ist, dass Universitäts-Präsidentin Ulrike Beisiegel, Landrat Bernhard Reuter, Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler und Tobias Wolf, Intendant der Göttinger Händel-Festspiele, die erste „Schicht“ übernehmen. Jede Portion kostet vier Euro – und die kann im Sitzen genossen werden: Sechs Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks werden 50 Tische sowie 100 Bänke aufstellen, theoretisch könnten 400 Personen gleichzeitig Platz nehmen. Die THW-Helfer transportieren aus der Lokhalle 15 Theken zum Markt, die L-förmig um den Brunnen platziert werden: Hier werden weitere 20 bekannte Persönlichkeiten die Teller füllen. Gegen 13 Uhr heißt es „ausgelöffelt“.

Die Festfabrik, Veranstaltungsagentur des Göttinger und Eichsfelder Tageblatts, zuständig für alle Events der Aktion

1000 Liter haben die Fachleute der Campus-Gastronomie vorbereitet – etwas mehr als 2000 Portionen, so Sager. Erfahrungsgemäß werden zahlreiche Göttinger mit größeren Gefäßen vor den Theken stehen. „Fünf bis zehn Portionen auf einmal: Das kommt schon vor“, sagen Sina Gottschalk und Benjamin Wolff von der Göttinger Festfabrik. Das Team der Veranstaltungsagentur des Tageblatts ist für alle Events der Aktion „Keiner soll einsam sein“ zuständig. So können zum Beispiel Fans und Unterstützer, die die Aufktakt-Essen in Duderstadt und Göttingen verpasst haben, am 17. November im „Kauf Park“ Erbsensuppe ordern – und nicht nur Göttinger können zum zweiten Mal mit einem Teller Platz nehmen. Zudem werden Anfang Dezember (der genaue Termin steht noch nicht fest) Filmplakate im Cinemaxx für den guten Zweck versteigert und am 17. Dezember spielt das Göttinger Symphonie-Orchester.

 

Quelle: Göttinger Tageblatt

Von Stefan Kirchhoff

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