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Göttingen Kindersprint begeistert gut 300 Göttinger Kids
Die Region Göttingen Kindersprint begeistert gut 300 Göttinger Kids
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00:16 12.12.2017
Julian (8) mit expika-Mitarbeiterin Andrea Wunsch (links) beim Kindersprint in Göttingen. Quelle: Niklas Richter
Göttingen

„Wir sind mit der Premiere zufrieden“, sagte Tobias Caspers. Der Lehramtsstudent führte für die in Leipzig ansässige Firma „expika Sport und Event GmbH“ die abwechslungsreiche Sportstunde in die Grundschulen durch. Einen technisch modernen Laufparcours mit Lichtschranken-Messung gilt es in kürzester Zeit zu absolvieren. Direkt danach spuckt ein kleiner Drucker einen etwa Kassenbon großen Zettel aus, auf dem die vier Teilzeiten Reaktion, Sprintvermögen, Schnelligkeit beim Richtungswechsel, Pendelvermögen zwischen den Pylonen und die Gesamtzeit dokumentiert sind. „Das bringt wirklich Spaß, weil jeder für sich läuft und sich dabei selbst verbessern kann. Das Besondere ist, dass jeder seine Fortschritte nach jedem Durchgang direkt sehen kann. Egal ob korpulentes oder sportliches Kind, alle sind mit viel Eifer dabei“, sagt Caspers. Als kleine Portion Extramotivation dienen verschiedene Motive auf den Bons. Es gibt vier an der Zahl und wer alle vier verschiedenen vorweisen kann, bekommt ein kleines Geschenk.

Gleich zwei Tage lang war das „expika“-Team in der Astrid-Lindgren-Schule aktiv. Je für einen Tag war der Sprint-Parcours in der Montessori-Schule, der Kita Schöneberger Straße, den Junior-Clubs in der Adolf-Reichwein-Schule sowie dem Kinderjugendhaus der AWO aufgebaut. „Wir haben viel Feedback bekommen, den Lehren und Lehrerinnen hat es ebenso viel Spaß gemacht wie den Kindern. Wir würden nächstes Jahr gern zurückkommen. Dann allerdings gerne zu einem anderen Zeitpunkt, denn vor Weihnachten ist der Terminkalender bei vielen doch schon recht voll“, so Caspers.

Zum Finale kamen am Sonnabend etwa 70 Kinder. „Das ist alles freiwillig. Die Kids haben Spaß daran und einige wollen sich dann doch gern vergleichen. Es gibt für alle kleine Urkunden“, sagt Caspers. Den Auftakt machten morgens die Jüngsten. Je eineinhalb Stunden hatten die Jahrgänge eins bis vier die Halle jeweils für sich. Toben war dabei ausdrücklich erwünscht. Denn Ziel des Kindersprints ist es, Kinder frühzeitig zu motivieren, aktiv zu sein und für mehr Bewegung im Alltag zu sorgen. So soll der Grundstein für einen gesunden Lebensstil gelegt werden. Das Projekt stand dabei unter der Schirmherrschaft der Stadt Göttingen. Die Sprinter der ersten und zweiten Jahrgangsstufe nahm morgens Schuldezernent Siegfried Lieske unter die Lupe.

Der Kindersprint wird deutschlandweit angeboten. Und bis auf die Ferien sei jede Woche ein Team in einer deutschen Stadt aktiv. „Meistens sind wir eine Woche vor Ort, in Großstädten auch zwei Wochen. Im Schnitt haben wir pro Woche dann ungefähr 800 Kinder, die den Parcours mehrfach nutzen. In Göttingen haben wir also noch viel Platz nach oben“, betonte Caspers.

Von Mark Bambey

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