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Göttingen Neubau am Göttinger Kuqua beginnt
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10:10 08.08.2018
Der Rohbauauftrag für das Kuqua an der Düsteren Straße beginnt. Quelle: Christina Hinzmann / GT
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Götitngen

Der Bau des Göttinger Kunstquartiers (Kuqua) geht in die nächste Runde. Ab Montag, 13. August, werden nach Angaben der Stadtverwaltung zunächst Vorbereitungsarbeiten ausgeführt. Ab September soll der Rohbau hochgezogen werden.

“Der Rohbauauftrag wurde jetzt erteilt”, teilt die Stadtverwaltung mit. Das, was als nächster Schritt ansteht, beschreibt die Verwaltung wie folgt: „Die zuvor errichteten Bohrpfahlköpfe in der Baugrube werden durch Betonschneidearbeiten zurückgebaut“. Dieses Vorbereitungsarbeiten werden laut Verwaltung etwa zweieinhalb Wochen dauern. Vorab werde außerdem mit einem Minibagger ein kleines Testloch an tiefster Stelle in der Baugrube ausgegraben, teilt Pressesprecher Dominik Kimyon mit. Nach dem Rückbau werde dann mit einem Spezialbagger die restliche Erde ausgehoben, damit das Fundament für den Keller des neuen Galeriegebäudes gelegt werden kann.

Baubeginn knapp ein Jahr später als geplant

Eigentlich sollte der Bau des Ausstellungsgebäude bereits im vergangenen Jahr beginnen, in diesem Jahr sollte bereits Richtfest gefeiert werden. Die Planungen waren allerdings ins Stocken geraten, in der Politik gab es Streit um die Finanzen. Sowohl die Baukosten waren - auch dank der Hochkonjunktur in der Baubranche - höher als erwartet und auch die laufenden Betriebskosten der Stadt heftig debattiert. Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) war es aber gelungen, Sponsoren zu finden. Mit einer Spende bis zu einer Millionen Euro übernimmt der Duderstädter Kunstkenner und Unternehmer Hans-Georg Näder einen Großteil der Mehrkosten am Bau. Die Firma Sartorius beteiligt sich an den Betriebskosten.

Funde werden derzeit gewaschen

Vor einigen Wochen sind die archäologischen Untersuchungen auf dem Gelände abgeschlossen worden. “Derzeit werden die Funde aus knapp vier Monaten Grabungszeit gewaschen und einer ersten Sichtung unterzogen”, erklärte der Pressesprecher der Stadtverwaltung, Dominik Kimyon. Bisher sei aber noch nicht einmal die Hälfte aller Funde gewaschen worden. “Der Bericht der Grabungsfirma liegt uns entsprechend noch nicht vor”, so Kimyon weiter.

Fahrzeuge fahren von Süden aus an

Wenn nun am Montag jetzt losgeht mit den Bauarbeiten werden die Baufahrzeuge über den südlichen, noch nicht sanierten Teil der Düsteren Straße zur Baustelle fahren. “Voraussichtlich Anfang September werden dann die Rohbauarbeiten für das Kunsthaus im Kunstquartier starten”, so Kimyon. Und weiter: “Ganz geräuschlos werden die Bauarbeiten vermutlich nicht vonstattengehen; mit üblichem Baustellenlärm und Vibrationen ist zu rechnen”, teilt er mit. Dafür bittet die Bauverwaltung die Bewohner und die Anlieger der unmittelbaren Nachbarschaft schon jetzt um Geduld und Verständnis. Für Fragen steht die „Nummer-gegen-Baustellen-Kummer“ 0551/400-2621 zur Verfügung.

Ideengeber Gerhard Steidl

Der Entwurf des Galeriegebäudes sieht ein dreigeschossiges Haus mit Klinkerfassade vor, das mehr als 500 Quadratmeter Ausstellungsfläche bietet. Das Göttinger Kunstquartier wird als Projekt mit Finanzmitteln aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ gefördert. 4,5 Millionen Euro Bundesmittel fließen dafür nach Göttingen. Verleger Gerhard Steidl als Ideengeber für das Viertel und die Göttinger Verwaltungsspitze sehen das Kunstquartier als Initialzündung für andere Projekte, die sich in dem Viertel ansiedeln werden.

Von Britta Bielefeld

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