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Göttingen Land fördert Mobilitätszentrale in Göttingen
Die Region Göttingen Land fördert Mobilitätszentrale in Göttingen
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18:17 25.05.2018
Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) im Raum Duderstadt. Quelle: Thiele
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Göttingen

Das Land Niedersachsen will die Vernetzung von vorhandenen ÖPNV-Angeboten durch Mobilitätszentralen mit insgesamt vier Millionen Euro fördern. Ein Betrag von 162000 Euro fließt nach Göttingen.

Bewilligt wurde diese Fördersumme für den Verkehrsverbund Südniedersachsen durch das Niedersächsische Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung. Die Mittel stammen aus einem von Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) verantworteten EFRE-Förderprogramm zur Verbesserung der Stadt-und Umlandmobilität.

Leuchtturmprojekt für Niedersachsen

„Ich freue mich für Göttingen, und erhoffe mir mit diesem ersten Leuchtturmprojekt für Niedersachsen neue Impulse für die nachhaltige und klimaschonende Mobilität, im Sinne einer für den Bürger übersichtlichen und praktikablen Verknüpfung sämtlicher ÖPNV-Angebote in der Region“, so Althusmann. Damit leiste das Land einen wichtigen Beitrag für das Südniedersachsenprogramm. Der Minister zeigte sich zuversichtlich, dass weitere Regionen diesem Beispiel folgen werden.

Die Region um die Stadt Göttingen sei, wie auch andere ländliche Bereiche in Niedersachsen, besonders durch den demografischen Wandel gekennzeichnet. Es gelte, attraktive und auf die Bedürfnisse der Region zugeschnittene Mobilitätsangebote zu schaffen, um einerseits die Standortqualität zu erhalten und gleichzeitig den Klimaschutz vor Ort zu stärken.

Erste konkrete Maßnahmen

Als eine der ersten konkreten Maßnahmen organisiert der im Rahmen eines vorab genehmigten vorzeitigen Maßnahmebeginns bereits Anfang April eingestellte ZVSN-Mobilitätsmanager derzeit eine Veranstaltung zu den sogenannten flexiblen Angeboten im öffentlichen Personennahverkehr. Dazu werden am 29. Mai in der Alten Mensa der Universität Göttingen Fachleute zu den Themen Bürgerbusse, Dorfbusse, Anrufsammeltaxen und Mitfahrerbänke informieren.

Neben den bereits auf den Weg gebrachten ersten Fahrplanverbesserungen in den Landkreisen Göttingen und Northeim wird der ZVSN künftig die bestehenden Angebote im Umweltverbund zwischen Bussen, Bahnen, Car-Sharing, Fahrrad- und Fußverkehr stärker vernetzen.

Neben der Beratung von neuen Kunden wird ein wichtiger Aspekt die fachliche Begleitung von lokalen Bürgerbus-Initiativen sein, heißt es aus dem Ministerium. Auch ältere Menschen sollen durch Beratungen und Vernetzung zu den bestehenden Mobilitätsangeboten vom Mobilitätsmanager profitieren. Angestrebt ist zudem die Vernetzung zu landesbedeutsamen Akteuren im Bereich „Klimaschutz & Mobilität“.

Von Markus Scharf

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