Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Lösung für Katastrophenkreuzung in Nörten-Hardenberg?
Die Region Göttingen Lösung für Katastrophenkreuzung in Nörten-Hardenberg?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:28 31.05.2015
„Katastrophale“ Verkehrssituation: Abfahrt der neuen Bundesstraße 3 auf die B 446 bei Nörten-Hardenberg. Quelle: Vetter
Anzeige
Nörten-Hardenberg

So wählten viele einen Umweg und führen rechts nach Nörten, um an der ehemaligen Zuckerfabrik zu wenden. Andere verließen schon in Bovenden die neue B3, um von der alten B3 durch Angerstein leichter nach Hardegsen abzubiegen. Sie bescherten den Angersteinern unerwünschten Verkehr.

Benno Wenzel aus Nörten glaubt, die Lösung des Problems zu kennen. Er schlägt einen riesigen Kreisel vor. Dieser verbindet alle vier Anschlüsse der neuen B 3 an die Straße nach Uslar. „Bei meinem Vorschlag ist es möglich, mit wenig Aufwand eine Lösung zu schaffen, bei der allen Verkehrsteilnehmern Rechnung getragen wird.“ Den Fuß- und Radweg könne man erhalten. Für Schwertransporte könnte man eine Durchfahrt schaffen, damit diese nicht um den Kreisel herumfahren müssen. Ständige kostenträchtige Wartungsmaßnahmen wie bei einer Ampelanlage entfielen. Schon im vergangenen Jahr habe er diesen Vorschlag – bislang ohne Erfolg - bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und der Gemeindeverwaltung abgegeben.

Derzeit erfolge eine Überprüfung, inwieweit eine Lichtsignalanlage die Schwierigkeiten beheben könne, sagt Heiko Lange von der Landesbehörde. Dann könnte „ohne großen baulichen Aufwand“ endlich Abhilfe geschaffen werden. Ein Zeit- oder Kostenfenster benennt Lange nicht. Doch bei einer Vollsperrung der Bundesstraße B 27 mit Umleitung über besagte Kreuzung habe sich die Ampellösung bereits bewährt.

Von Ute Lawrenz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Lange fristete sie ein Dasein im Verborgenen – in der geschlossenen Psychiatrie. Seit Kurzem ist die Göttinger Klingebielzelle mehr und mehr in das Interesse der Medien gerückt. Es war im Gespräch, das einzigartige Kunstwerk des ehemaligen Psychiatriepatienten Julius Klingebiel ins Sprengel-Museum nach Hannover zu bringen. Das zuständige Ministerium stoppte den Plan. Sicher ist: Das beeindruckende Werk soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ende des Jahres wird das die Wandmalereien  umgebende Gebäude aufgegeben. Die Was-passiert-dann-Frage kann aber zur Zeit niemand beantworten.  

02.06.2015
Göttingen Anklage gegen Ratspolitiker - Strafbefehl gegen Patrick Humke (Linke)

Wegen des Vorwurfs der Beleidigung muss sich Ratsherr Patrick Humke (Linke) am 29. Juni vor dem Göttinger Amtsgericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, bei der Sondersitzung des Sozialausschusses zum geplanten Flüchtlingswohnheim auf den Zietenterrassen zwei der rund 350 Teilnehmer als „rechte Nazis“ bezeichnet zu haben.

31.05.2015
Göttingen Aus Eritrea übers Mittelmeer nach Deutschland - Flüchtlinge schildern ihr Schicksal

Seit seiner Kindheit ist Ashber auf der Flucht. Als protestantischer Christ sei er in Eritrea verfolgt worden, sagte der heute 30-Jährige bei einer Veranstaltung in der katholischen Hochschulgemeinde.

31.05.2015
Anzeige