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Göttingen Göttinger Gymnasium in Programm für Talentförderung aufgenommen
Die Region Göttingen Göttinger Gymnasium in Programm für Talentförderung aufgenommen
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00:19 03.02.2018
Das Max-Planck-Gymnasium ist in das Förderprogramm aufgenommen worden. Quelle: Niklas Richter
Göttingen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt für das Programm bundesweit jährlich 12,5 Millionen Euro zur Verfügung, teilte der Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (CDU) mit. „In unseren Klassenzimmern bleiben heute leider noch zu viele junge Talente unerkannt“, so der CDU-Politiker. Internationale Bildungsvergleichsstudien wie PISA, TIMSS und IGLU zeigten dies auf. „Daher ist es eine entscheidende Investition in die Zukunftsfähigkeit unseres Landes, auch die besonders klugen Köpfe von morgen zu erkennen und richtig zu fördern“, so Güntzler.

Die neue Initiative „Leistung macht Schule“ nehme gezielt die schulischen Entwicklungsmöglichkeiten von leistungsstarken und potenziell besonders leistungsfähigen Schülern in den Blick – unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder sozialem Status. „Natürlich werden auch weiterhin leistungsschwache Kinder und Jugendliche besonders unterstützt, denn die optimale Förderung leistungsstarker wie leistungsschwacher Schüler sind zwei Seiten einer Medaille“, so Güntzler.

Erste Phase: 300 Schulen

In der ersten Phase sollen bundesweit 300 Schulen aus dem Primar- und Sekundarbereich aller Schulformen an der Initiative teilnehmen. Aufgabe der Länder sei es, die Schulen zu betreuen und unter anderem für die Lehrer entsprechende Fortbildungen anzubieten, heißt es in einer Mitteilung des Bundestagsabgeordneten.

Forschungsverbund aus 15 Universitäten

Das Ministerium wolle die Initiative „praxisnah mit Forschung begleiten und sie evaluieren“. So soll ein interdisziplinärer Forschungsverbund aus 15 Universitäten die Schulen bei ihrer Schul- und Unterrichtsentwicklung wissenschaftlich begleiten. Die Wissenschaftler sollen im Zuge eines breit angelegten Schulentwicklungsprozesses gemeinsam mit den teilnehmenden Schulen eine leistungsfördernde Schulkultur entwickeln. „Sie soll sich positiv auf die Unterrichtsqualität, die Motivation der Lehrkräfte und der Schülerinnen und Schüler auswirken“, heißt es weiter.

Zudem sei geplant, eine kooperative Netzwerkstruktur aufzubauen und didaktische Konzepte zu entwickeln. „In der zweiten Phase sollen die von Schulen und Forschungsverbund gemeinsam entwickelten Konzepte, Maßnahmen und Materialien hinsichtlich ihrer Wirksamkeit evaluiert und weiteren Schulen bundesweit zur Verfügung gestellt werden“, erklärt Güntzler das Vorgehen.

Von Nadine Eckermann / r

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