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Göttingen Kaum Kritik an luftverpestenden Osterfeuern
Die Region Göttingen Kaum Kritik an luftverpestenden Osterfeuern
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17:37 13.04.2017
Quelle: Hinzmann (Archiv)
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Göttingen

"Lagerfeuer sind einfach großartig", sagt Jonas Marionneau. Früher habe der aus der Nähe von Oldenburg stammende Geschäftsführer von Knobi & So tatsächlich erlebt, dass allerhand Müll bei Osterfeuern verbrannt wurde. "Mittlerweile ist das Umweltbewusstsein aber so ausgeprägt, dass die Feuer eine unbedenkliche Tradition sind." Dem stimmt Jan Finkenhäuser zu. Seit mehr als zehn Jahren wandert der Rosdorfer mit seiner Familie zum Feuer nach Herberhausen. "Dort ist es nett und gemütlich, einfach Klasse."

Bernadette Schneide Quelle: Fabig

 

Jan Finkenhäuser Quelle: Fabig

  

Susanne Witt Quelle: Fabig

Etwas kritischer steht Sabine Rindermann aus Geismar dem Brauchtum gegenüber: "Wenn sämtliche Gartenabfälle darauf landen, finde ich es nicht so gut." Gegen anständige Holztürme sei jedoch nichts einzuwenden. "In Herberhausen und im Sauerland habe ich schöne Feuer erlebt", sagt die stolze Großmutter. Selbst als Studentin der ökologischen Landwirtschaft hegt Susanne Witt keine dogmatische Ablehnung gegenüber Osterfeuern. "Natürlich ist es unnötig, Material zu verbrennen, das besser organisch in den Boden eingearbeitet werden könnte", erklärt die gebürtige Hamburgerin, die in Hohenheim bei Stuttgart studiert. Allerdings, so die 27-Jährige, sehe sie das nicht so eng. "Schließlich ist es eine schöne Tradition und vor allem für Familien mit Kindern toll."

Jonas Marionneau Quelle: Fabig

 

Sabine Rindermann Quelle: Fabig

 

Sophie Hey Quelle: Fabig

Kein Fan von der groß angelegten Kokelei ist hingegen Sophie Hey. "Ich mag es nicht, in Feuernähe zu sitzen und hinterher ganz verqualmt zu riechen", erläutert die 22-Jährige. Für die angehende Ärztin steht der Besuch eines Osterfeuers nicht zur Debatte. Ebenso wenig für Bernadette Schneider - da sie über Ostern im Urlaub in den Niederlanden ist. "Solange altes Holz verbrannt wird, ist es mir egal, allerdings sollten nicht extra Bäume dafür gefällt werden", betont die 59-Jährige. fab

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