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Göttingen Bereits mehr als 17000 Wahlscheine ausgegeben
Die Region Göttingen Bereits mehr als 17000 Wahlscheine ausgegeben
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11:01 14.09.2017
Das neue Rathaus: Dort werden die Wahlunterlagen verwaltet. Quelle: Christina Hinzmann
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Göttingen

Knapp eineinhalb Wochen vor der Bundestagswahl haben bereits zahlreiche Südniedersachsen ihre Unterlagen für die Briefwahl erhalten. Im Bereich der Stadt Göttingen waren das knapp 20 Prozent. “Bis Dienstag”, so erklärt der Sprecher der Stadt Göttingen, Detlef Johannson, seien bereits 17.220 Wahlscheine ausgegeben worden. Bei 88 500 Wahlberechtigten im Stadtgebiet Göttingen entspreche das einer Briefwahlquote von 19,36 Prozent. Für die vergangene Bundestagswahl wurden 17 838 Wahlscheine für die Briefwahl ausgestellt. “Da wir noch mehr als eine Woche vor uns haben, ist absehbar, dass wir das Ergebnis von 2013 vermutlich deutlich übertreffen”, so Johannson.

Damit liegt Göttingen im Landestrend: In den größeren niedersächsischen Städten ist der Briefwahl-Anteil laut Agenturmeldungen im Vergleich zur vergangenen Wahl erkennbar gestiegen. Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur dpa meldet etwa Hildesheim, dass bereits mehr als 12 000 der 77 000 Wahlberechtigten die Unterlagen beantragt hätten. Damit sei der Wert von 2013 bereits erreicht. In Osnabrück ist die Zahl der ausgegebenen Wahlscheine im Vergleich zu 2013 bereits überschritten, in Hannover wurden mehr als 55 000 Wahlscheine ausgestellt. Im vergleichbaren Zeitraum 2013 waren es mit etwas Bearbeitungsrückstand etwa 39 000.

Die Wahlbriefe werden unter Verschluss gehalten und am Wahltag ab 15 Uhr geöffnet. Die Ergebnisse der Briefwahl sind dann bereits im vorläufigen Ergebnis enthalten.

Wer seine Stimme in einem der Göttinger Wahllokale abgeben möchte, solle aufpassen, denn einige haben sich geändert. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, stehen einige bisherige Räumlichkeiten– teils auch auf Dauer – nicht mehr zur Verfügung.

Johannson nennt ein positives Beispiel: “Bisher mussten zum Beispiel Bewohner des Holtenser Bergs in der etwas abseits gelegene Hagenbergschule wählen gehen. Durch die Umlegung der entsprechenden Wahllokale in das Nachbarschaftszentrum können die Wege zum Wahllokal nun deutlich verkürzt werden.” Die Wahlberechtigten des Holtenser Bergs (Wahlbezirke 414, 415, 416) können ihre Stimmen jetzt in den Räumlichkeiten der Bethlehemgemeinde in der Londonstraße 11a abgeben. Das Wahllokal für den Wahlbezirk Albrecht-Thaer-Weg (Nummer 401) musste vom Erziehungswissenschaftlichen Institut in die Außenstelle der Godehardschule, Albrecht-von-Haller-Straße 3, verlegt werden.

Das Wahllokal für den Wahlbezirk Rohnsweg (Nummer 109) befindet sich nicht mehr im Goethe-Institut, sondern im Theodor-Heuss-Gymnasium, Grotefendstraße 1. Auch das bisherige Wahllokal für den Wahlbezirk Plesseweg (Nummer 422) befindet sich nicht mehr im ehemaligen Erziehungswissenschaftlichen Institut, sondern ebenfalls im ersten Obergeschoss des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Das bisherige Wahllokal in der Kirchengemeinde St. Petri für den Wahlbezirk Alt-Weende 1 (Nummer 409) befindet sich jetzt in der Verwaltungsstelle Weende in der Hennebergstraße 11. Ebenfalls umgezogen ist das Wahllokal Windausweg (Nummer 521) in das Felix-Klein-Gymnasium in der Böttingerstraße 17. „Der Weg in die Wahllokale in den Schulen und in der Verwaltungsstelle Weende sind leider nicht rollstuhlgerecht“, sagt der Leiter des Wahlreferats Erik Feßler. „Leider konnten wir keine entsprechenden Alternativen finden.“ Wahlberechtigte mit Mobilitätseinschränkungen, die in den genannten Wahlbezirken leben, empfiehlt Feßler, die Möglichkeit der Briefwahl zu nutzen. Alternativ könne auch ein Wahlschein beantragt werden, um die Stimme in einem Wahllokal eines Wahlkreises mit barrierefreiem Zugang abgeben zu können.

Von Britta Bielefeld

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