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Göttingen Mehr Grün für Wohnpark in Dransfeld
Die Region Göttingen Mehr Grün für Wohnpark in Dransfeld
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00:17 08.02.2013
Gehölzrand bereits entfernt: Auf dem alten Festplatz am Kestenmühlenweg entstehen altengerechte Wohnungen. Quelle: Christina Hinzmann
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Dransfeld

Die endgültige Entscheidung über den Bebauungsplan soll am Mittwoch, 20. Februar, im Stadtrat fallen. Der Stadtrat hatte Ende 2011 den Verkauf der 7600 Quadratmeter großen Fläche beschlossen.

Die in der Vergangenheit als Festplatz und Parkplatz genutzte Fläche ist teilweise asphaltiert und soll als allgemeine Wohnfläche ausgewiesen werden. Ein Investor will dort zwei 50 Meter lange Reihenhäuser und ein Einzelhaus mit zusammen 13 barrierefreien Wohnungen, 13 Garagen und im Süden einen Park errichten. Vor einer endgültigen Entscheidung im Stadtrat soll ein städtebaulicher Vertrag mit dem Investor geschlossen werden, in dem Kosten, Regenwasserrückhaltebecken, Gehölzstreifen sowie Lärmschutz geregelt werden sollen. 13 Garagen und 13 Stellplätze sind aus Sicht der Grünen zu wenig.

Bevor der städtebauliche Vertrag nicht entsprechend angepasst ist, wollte der Ausschuss dem Bebauungsplan nicht zustimmen. In direkter Nachbarschaft auf der anderen Seite des Kestenmühlenweges befindet sich der Skaterplatz der Stadt. Eine Lärmschutzwand auf dem Gelände in Richtung künftiger Wohnpark soll auf Kosten des Investors gebaut werden. Eine Garagenfront direkt am Kestenmühlenweg vor den Wohnparkhäusern reicht aus Sicht der Politiker als Lärmschutz nicht aus.

Unmut gab es im Ausschuss über die Fällaktion von Gehölzen in den Randbereichen des Festplatzes entlang der Auschnippe. Der Verwaltung zufolge hatte der Verwaltungsausschuss zugestimmt, da ohnehin „Totholz“ entfernt werden musste.

Es sei nicht nur Totholz gefällt, sondern „Tabula rasa“ gemacht worden, beklagte Günther Schwethelm (Grüne). Es seien mehr Bäume gefällt worden, als zur Verkehrssicherung nötig, sagte Carsten Rehbein (SPD). Nur vier Bäume wie bislang vorgesehen als Ausgleich zu pflanzen, wäre ein „Witz“. Aber deshalb das ganze Vorhaben in Frage zu stellen, sei unangemessen.

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