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Göttingen Mit der Bahn ins gemeinsame Leben
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19:51 29.10.2009
Halten immer zusammen: Bertha und Adolf Wedler. Quelle: CR
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Damit sie mit ihrer Freundin den Zug noch erreiche, habe er sich angeboten, die Fahrkarten für sie zu besorgen. Der begeisterte Leichtathlet rannte zum Schalter, alle drei konnten rechtzeitig in den Zug einsteigen. Auf der Fahrt war Zeit genug für die erste Verabredung. Weitere Treffen sollten folgen. Gern seien sie zum Tanzen gegangen. Die Freude daran haben sie bis heute bewahrt.

Damit die Hochzeit auch in schlechten Zeiten zünftig gefeiert werden konnte, hätten die Eltern ein Schwein geschlachtet. „Bloß Blumen gab es damals nicht so reichlich“ erinnert sich Bertha Wedler. Als Buchdrucker verdiente Adolf Wedler den Lebensunterhalt für die Familie mit zwei Kindern. In Duderstadt lernte er sein Handwerk und ist bis zu seiner Pensionierung in verschiedenen Druckereien, zuletzt in Göttingen, tätig gewesen. Lange hat das Paar auch in Göttingen gewohnt. In den 1980er Jahren sind die Wedlers zu ihrer Tochter und dem Schwiegersohn ins Haus nach Nörten-Hardenberg gezogen.

In Weende hatten sie einen Schrebergarten. Noch heute gärtnert Adolf Wedler (81) gerne mit seinen Urenkeln. Bertha Wedler (82) hat, was Pflanzen betrifft, „ein goldenes Händchen“, sagt ihre Tochter. Der Walnussbaum, den sie gezogen hat, trägt die dicksten Nüsse, die man sich vorstellen könne, ergänzt Adolf Wedler. „Immer zusammenhalten“, lautet das Geheimnis ihrer langen Ehe. Dass sie das getan haben, wird heute im Kreis der Familie mit vier Enkeln und drei Urenkeln, Arbeitskollegen und Freunden gefeiert.

enz

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