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Göttingen Mann in Göttingen getötet: Hauptverdächtiger schweigt weiter
Die Region Göttingen Mann in Göttingen getötet: Hauptverdächtiger schweigt weiter
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16:53 04.12.2018
Trauer um das Opfer an der Unteren Karpüle. Quelle: dpa
Göttingen

Der 19-jährige Tatverdächtige im Fall des getöteten jungen Mannes an der Unteren Karspüle schweigt weiter zu den Vorwürfen. „Er hat von seinem Recht zu Schweigen Gebrauch gemacht und berät sich mit einem Anwalt“, sagt Oberstaatsanwalt Andreas Buick. Er ist am Dienstag in die Untersuchungshaft überstellt worden und sitzt in der Justizvollzugsanstalt für Jugendliche in Hameln ein.

Drei Männer ohne Auflagen frei gelassen

Der 19-jährige Göttinger wird beschuldigt, am frühen Sonnabendmorgen ein Gewaltverbrechen in der Unteren Karspüle begangenen zu haben. Dort war ein 28-jähriger Göttinger gegen 0.15 Uhr schwer verletzt aufgefunden worden, er starb wenig später im Krankenhaus. Die Polizei ermittelte zunächst vier Tatverdächtige, alle 19 Jahre alt und alle aus Göttingen. Drei der Männer wurden wieder auf freien Fuß gesetzt – „ohne Auflagen“, wie Buick mitteilt.

Die 20-köpfige Mordkommission der Polizei arbeitet unterdessen auf Hochdruck weiter. Noch immer werden Beweise und Hinweise gesammelt und ausgewertet. Ob und wenn ja welche Waffe benutzt wurde, darüber will die Staatsanwaltschaft in den nächsten Tagen Auskunft geben. Das Opfer und der Täter, so Buick weiter kannten sich zuvor nicht. Das Motiv ist weiter unklar.

Von Britta Bielefeld

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