Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen NDR 2 Soundcheck in Göttingen sicher bis 2020
Die Region Göttingen NDR 2 Soundcheck in Göttingen sicher bis 2020
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:18 07.09.2018
Der Schützenplatz vor der S-Arena soll neue Spielstätte für das Musikfestival Soundcheck werden. Quelle: r
Anzeige
Göttingen

„Wir sind bis 2020 safe.“ Damit hat NDR-Programmchef Torsten Engel am Freitagnachmittag zusammengefasst, was er und der Göttinger Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler zuvor präsentiert haben: einen neuen Masterplan für die künftigen Soundcheck-Festivals in Göttingen. Der war nötig geworden, weil das Junge Theater und die Stadthalle, die bisher mit dem Albaniplatz den Soundcheck-Fixpunkt bildete, saniert werden sollen. Unverändert bleibt die Spielstätte Lokhalle, in der auch künftig der Abschluss des Festivals über die Bühne gehen soll. Auch das Deutsche Theater gehört weiterhin zu den Spielstätten.

Lange war in Göttingen gerätselt worden, wie es mit dem NDR2-Festival weitergehen sollte. Schließlich werden sich aller Voraussicht nach Stadthalle und Albaniplatz in Kürze zu einer Großbaustelle wandeln. Damit verlöre Soundcheck seinen bisherigen festen Punkt in der Stadtgeographie. Das Problem haben Stadt und NDR nun offenbar gemeinsam gelöst: Neue zentrale Spielstätte wird der Schützenplatz, für Indoor-Konzerte steht die BG-Halle zur Verfügung. Die S-Arena soll keine Bühne beherbergen, aber in der „Peripherie“ genutzt werden, wie Engel erklärte. Heißt: Dort soll beispielsweise die NDR-Redaktion untergebracht werden. Heißt aber auch: Der Schulsport kann weitergehen. Eine Unterbrechung erfährt allerdings die BG mit ihren Trainingseinheiten. Dafür solle Ausgleich geschaffen werden, erklärte Köhler.

Torsten Engel (links) und Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler erläutern die Pläne für das NDR 2 Musikfestival für 2019 und 2020. Quelle: Christina Hinzmann

„Das Grundsetting klingt simpel“, erläuterte der NDR2-Programmchef. Sei es aber nicht. Herausforderungen seien bei der Neukonzeption gewesen, aus der großen, unstrukturierten Fläche des Schützenplatzes eine attraktive Spielstätte entstehen zu lassen, einen Ersatz für die Stadthalle zu finden und den im Vergleich zum Albani-Areal innenstadtferneren Platz den potenziellen Besuchern als besuchenswertes Ziel erscheinen zu lassen. Um aus der großen,Schotterfläche des Schützenplatzes eine chice Festial-Location werden zu lassen, plant der NDR nun eine Art Zeltstadt. Folientürme und -zäune sollen die Open-Air-Bühne samt Pavillons für Partner und Sponsoren optisch eingrenzen. Gleichzeitig, so Köhler, diente der Zaun auch als Schallschutz. Offen sei allerdings noch die Benamung: „City-Stage“ funktioniere angesichts der Lage nicht so recht, merkte NDR-Redakteurin Sabine Droste an. Um den neuen Soundcheck-Platz von Anfang an anziehend wirken zu lassen, erwägt der NDR einen früheren Festival-Beginn, nämlich bereits am Mittwoch, und eine größere Zahl an Gratiskonzerten unter freiem Himmel. Anders als in der S-Arena, erläuterte Köhler, könne in der BG-Halle das Parkett herausgenommen werden, so dass dort Musikkonzerte möglich seien. Damit scheint den Planern von Stadt und Rundfunsender auch wieder die Kombination von Indoor- und Outdoor-Spielstätte gelungen zu sein. „Ich freue mich auf ‚18, ‚19 und ‚20“, fasste Köhler zusammen. Bei der Neuorgansiation des Musikfestivals gebe es „richtig Power“, nicht nur aus der Stadtverwaltung, sondern aus der ganzen Stadt, vor allem mit den künftigen Nachbarn des Festivals rund um den Schützenplatz und im Zusammenspiel mit dem NDR. Er lobte die gute Zusammenabeit: „Das geht nur, wenn man sehr offen redet.“

Für Torsten Engel ist das Soundcheck-Festival bereits „durch“, jedenfalls was seine Sorgen angeht. Hervorragende Vorverkaufszahlen stimmen den NDR2-Programmchef heiter, und die aktuelle Wetterprognose für die Festivalwoche lässt ihn vermuten: „Das wird das sommerlichste Soundcheck-Wochenende überhaupt.“

Sie erreichen den Autor

per E-Mail,

bei Twitter

und Facebook.

Von Christoph Oppermann

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wer ist Schutzsuchender? Wer Wirtschaftsflüchtling? Fragen, die Christoph Oppermann in seiner Wochenendkolumne zu beantworten versucht.

07.09.2018

Einmal im Jahr können Babys und Kleinkinder in Hans-Philipp Schubrings Nostalgie-Plattenladen „Vinyl Reservat“ mit Musikinstrumenten herumspielen. Die Töne, die dabei herauskommen, stuft die Gema als geschützte Musik ein und verlangt Gebühren dafür.

10.09.2018
Göttingen Song für Alpenmax-Fans - „Wir sind die Alpe Ultras“

Die Betreiber der Göttinger Diskothek Alpenmax haben einen eigenen Song für ihre Stammgäste produzieren lassen. Der Titel „Alpe Ultras“ von Stefan Stürmer erscheint am 14. September.

07.09.2018
Anzeige