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Göttingen „Wir haben hier eine ideale Lösung“
Die Region Göttingen „Wir haben hier eine ideale Lösung“
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00:23 03.12.2018
Erzieherin Christiane Hundertmark erläutert Bürgermeister Sören Steinberg  (rechts) samt Sohn sowie Ulf Himme die Räume des neuen Hortes. Quelle: Hartwig
Rosdorf

Damit habe man nicht nur die Bauzeit einhalten können; auch die Kosten seien gegen Ende nicht in die Höhe geschnellt, so der Rosdorfer Gemeindebürgermeister Sören Steinberg (SPD) bei der Feierstunde am Freitag. Das sei nicht selbstverständlich. In diesem Fall belaufe sich der Kostenanstieg auf eine Summe unter 10 000 Euro.

Provisorien sind Vergangenheit

Die am Bau Beteiligten – und natürlich auch die betreuten Kinder – freuen sich über einen eingeschossigen Neubau mit einer Nutzfläche von 450 Quadratmetern. Er bietet Platz für 52 Hortplätze und befreit die Heinrich-Grupe-Schule von diversen Provisorien wie etwa einen Container, der am Ende als Druckerraum fungierte. Und Steinberg ist zufrieden, dass die wiederhergestellte Raumsituation jetzt wieder den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Die Bauarbeiten für den neuen Hort waren im April unter der Aufsicht der Firma Mönnig-Bau gestartet. Neben der Bauleistung hatte das Unternehmen auch die Architektur und Planung des Projekts übernommen.

Der Hort sei der dritte Erzieher, so stellte Tanja Möning das Gebäude vor. Denn die Räume des in massiver Holzbauweise errichteten Gebäudes seien miteinander verbunden: Erzieherinnen wie Kinder können sich auf dieser einen Ebene leichter sehen. Die bewusst sichtbaren Deckenbalken würden ebenso zum Konzept gehören. Die größte noch ausstehende Veränderung würde wohl im kommenden Frühjahr auf dem Außengelände stattfinden. Im Innern müssten bloß noch Stühle gerückt werden.

Neuer Ort für neuen Hort

Der Umzug in ein neues Gebäude wurde notwendig, weil in der benachbarten Heinrich-Grupe-Grundschule – in der die Einrichtung zuletzt untergebracht war – mehr Unterrichtsräume gebraucht wurden. Auf dem für den Hort vorgesehenen 1500 Quadratmeter großen Grundstück direkt gegenüber der Gemeindeverwaltung stand allerdings ein maroder landwirtschaftlicher Hof samt Scheune. Die Gemeinde sah bei dem unverkäuflichen Anwesen ihre Chance, und schuf so einen neuen Ort für den neuen Hort.

1,5 Millionen Euro

Rund 1,5 Millionen Euro koste der Neubau, teilte Steinberg am Freitag mit. Der Landkreis Göttingen trage davon 104 000 Euro. Da man den Bauantrag aber bereits 2017 gestellt habe, sei die Förderung noch geleistet worden. Diese „investive Förderung“, so Steinberg, würde das Land seit Januar 2018 allerdings nicht mehr bewilligen, es würden bloß noch laufende Betriebskosten übernommen.

Mönnig Bau ist zugleich Investor. Das bedeutet, dass die Gemeinde Rosdorf die Immobilie für die ersten Jahre mieten und später übernehmen werde, erklärte Bürgermeister Steinberg. In jedem Fall habe sich die Gemeinde ein Vorkaufsrecht für die Immobilie gesichert. Steinberg: „Wir haben hier eine ideale Lösung.“

Von Markus Hartwig

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