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Göttingen Göttinger Linke und Antifa-Linke rücken zusammen
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18:00 03.12.2018
Gerd Nier (l) verlässt den Rat und gibt den Vorsitze der neuen Gruppe GöLinke/ALG an Rolf Ralle ab. Quelle: R
Göttingen

Seit Anfang der Legislaturperiode vor gut zwei Jahren habe die GöLinke bereits sehr gut mit ihm zusammengearbeitet, erklärte der ALG-Vertreter im Rat, Torsten Wucherpfennig, am Montag. Schon mehrfach hätten die beiden Parteien Anträge, Resolutionen und Anfragen gemeinsam in den Rat eingebracht. „Jetzt wird es Zeit, diese Zusammenarbeit auch offiziell zu machen“, so Wucherpfennig.

„Ich bin alt genug“

Torsten Wucherpfennig, Antifaschistische Linke Quelle: R

Die GöLinke ist mit drei Sitzen im Rat vertreten, ALG-ler Wucherpfennig ist Alleinkämpfer. Als Vierer-Gruppe habe die GöLinke/ALG künftig in allen Fachausschüsse des Rates volles Stimmrecht – ähnlich wie eine Fraktion.

Die Gruppe wird dann auch in neuer Konstellation auftreten. Der Fraktionsvorsitzende der GöLinken, Gerd Nier, wird sein Mandat zum Jahreswechsel niederlegen. „Weil ich alt genug bin und nach über 40 Jahren in der Kommunalpolitik etwas kürzer treten möchte“, begründete er seine Entscheidung. Diesen Schritt habe er bereits zu Beginn der Wahlperiode intern abgesprochen.

Safieh sitzt bereits im Jugendhilfeausschuss

Gerd Nier, GöLinke. Quelle: Ulrich Schubert

Der Pädagoge im Ruhestand war 15 Jahre Mitglied des Rates: zunächst zehn Jahre für die SPD, dann nach einer längeren Unterbrechung seit fünf Jahren für die GöLinke. Für den 71-jährigen Nier wird Bärbel Safieh nachrücken. Die Gronerin vertritt die Fraktion bereits als beratendes Mitglied bereits im Jugendhilfeausschuss des Rates. Und sie engagiert sich beim Mieterverein IN Grone.

Rolf Ralle, GöLinke Quelle: R

 

Nier ist zurzeit noch Vorsitzender der GöLinken im Rat. Die Fraktion und neue Gruppe werde nach seinem Rücktritt Rolf Ralle leiten, so Nier. Der vierte Mitstreiter in der Gruppe ist Edgar Schu.

Edgar Schu, GöLinke Quelle: Arne Bänsch

 

„Bei dem gerade immer stärker werdenden Populismus und dem Rechtsruck in unserer Gesellschaft, ist eine starke vereinte linke Opposition wichtiger denn je“, kommentierte Wucherpfennig den Zusammenschluss von ALG und GöLinken. Er sei davon überzeugt, dass der Zusammenschluss für die linke Politik in Göttingen sehr vorteilhaft ist.

Von Ulrich Schubert

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