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Göttingen Neue Vermarktung – aber es bleibt bei Logistik
Die Region Göttingen Neue Vermarktung – aber es bleibt bei Logistik
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19:49 26.10.2009
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Das Kostenvolumen beziffert die städtische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG) auf 14 Millionen Euro. Das bestätigte ihr Geschäftsführer Klaus Hoffmann.
Die Stadt war schon ganz dicht dran: Das weltweit agierende große Logistikunternehmen Prologis wollte das 350 000 Quadratmeter große Areal südlich der Bahntrasse und westlich des Leineberges kaufen und mehrere Umschlaghallen an kleinere Unternehmen vermieten (Tageblatt berichtete). Dieser von Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) titulierte „große Fisch“ ist aber nach Bad Hersfeld geschwommen. Und nach der Wirtschaftskrise sei es unwahrscheinlich, einen anderen so großen Partner zu finden, sagt Hoffmann.

Zugleich sehe die GWG eine positive Marktentwicklung bei mittelgroßen „Verteilungslogistikern“, die Waren überregional und national umschlagen. Mit der neuen Vermarktungsstrategie für den Siekanger wolle die GWG darum mehrere Flächen zwischen 30 000 und 50 000 Quadratmeter anbieten. Dazu wiederum müsste das Areal anders erschlossen werden: mit einem größeren internen Straßen- und Versorgungsnetz. Die Zufahrt solle aber an der Westflanke im Bereich Briefverteilzentrum bleiben. Das Verkehrsaufkommen werde sich nicht wesentlich ändern, prognostiziert Hoffmann. Das gelte auch für die Kreuzung am Kaufpark, die im kommenden Jahr ausgebaut werden solle. Gezielt auf Logistiker setzte die städtische Gesellschaft auch, weil der Standort für diese Branche prädestiniert sei wie keine andere: in der Mitte Deutschlands, Autobahnanbindung, ausgebautes Straßennetz im direkten Umfeld, ein direkter Gleisanschluss und eine Kranverlade-Anlage in der Nähe am Güterbahnhof.

Für bereits erfolgte Grundstückskäufe und die Erschließung summierten sich die Kosten auf 14 Millionen Euro, so Hoffmann. Nach Abzug erwarteter EU-Fördermittel müssten die Verkaufserlöse gut neun Millionen Euro einbringen. 520 000 Euro veranschlage die GWG für die Vermarktung mit entsprechenden Nebenkosten.

Damit die Gesellschaft das Projekt jetzt umsetzen kann, soll ihr Stammkapital um eine Million Euro auf 7,3 Millionen Euro erhöht werden. Der Finanzausschuss hat bereits grünes Licht gegeben, abschließend entscheidet der Rat.

us

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