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Göttingen Ortrat Weende begrüßt Bau von zwei Wohnblocks
Die Region Göttingen Ortrat Weende begrüßt Bau von zwei Wohnblocks
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00:18 21.08.2017
Neue Wohnungen sollen in Weende entstehen. Quelle: GT
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Weende

Zwei große Wohngebäude mit zusammen 60 Wohnungen will die Städtische Wohnungsbau am Weender Paul-Löbe-Weg errichten. Über den Bebauungsplan hat der Ortsrat Weende am Donnerstag diskutiert. Die beiden viergeschossigen Wohnblocks sollen wie ein großer Lärmschutzwall für das rückwärtige Wohngebiet wirken.

Die großen Gebäude sollen den Lärm der stark befahrenen Hannoverschen Straße zurückhalten. Die Wohnblocks ersetzen vier kleinere Gebäude mit jeweils vier Wohnungen. Der Mietpreis der Neubauten soll aufgrund von öffentlicher Förderung unter neun Euro pro Quadratmeter liegen, bei einem Viertel der Wohnungen sogar bei sieben Euro pro Quadratmeter. Abgelehnt hat der Ortsrat zwei Anträge der Piraten. Sie hatten Gründächer gefordert, was aus Kostengründen verworfen wurde. Der Vorschlag, die Wohnungen an Personen ohne Auto zu vermieten und so Stellplätze einzusparen, wurde als nicht umsetzbar verworfen. Unter den Wohnblocks ist eine große Tiefgarage geplant. Die Auslegung des Bebauungsplans soll der Verwaltungsausschuss der Stadt Ende des Monats beschließen.

Bebauungsplan „Südlich Friedrich-Ebert-Straße“

Parteiübergreifend Zustimmung fand im Ortsrat der Bebauungsplan „Südlich Friedrich-Ebert-Straße“ (ehemaliges Huhtamaki-Gelände). Der finnische Verpackungshersteller hat seine Produktion in Weende 2005 aufgegeben. Nun soll das elf Hektar große Areal zwischen dem Gewerbegebiet Lutteranger, Anlagen der Deutschen Bahn und gemischter Wohnbebauung nach fast zehn Jahren Diskussion ein Wohn- und Gewerbestandort werden. In nichtöffentlicher Sitzung sprachen die Kommunalpolitiker über die künftigen Straßennamen.

Raucherecke am Thiehaus

Bei einem Termin am Thiehaus will der Ortsrat der Stadtverwaltung über eine Verlegung der Raucherecke auf die Südseite des Gebäudes sprechen. Der Aschenbecher für die Raucher steht heute am Eingang des Gebäudes, das für private Veranstaltungen vermietet wird. Nachbarn fühlen sich durch nächtliche Gesprächsrunden von Nutzern gestört. Dieses Problem wollen die Kommunalpolitiker mit der Verlegung der Raucherecke lösen.

Von Michael Caspar

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