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Göttingen Neues Göttingen-Buch von Gerhard Eckhardt
Die Region Göttingen Neues Göttingen-Buch von Gerhard Eckhardt
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00:17 21.12.2012
Heimatforscher und Anekdotensammler: Gerhard Eckhardt mit seinem Buch über kirchliches Leben. Quelle: CR
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Göttingen

Gerade einmal 360 Jahre ist es her, dass in Göttingen mit Kirchenunterstützung gegen eine vermeintliche Hexe ermittelt wurde – inklusive Folter. Und nicht alle wissen, dass viele berühmte Theologen, Pädagogen und Politiker in Göttingen Theologie studiert oder gelehrt haben. Das sind nur einige von unzähligen Informationen, die Gerhard Eckhardt in seinem 15. Göttingen-Buch zusammengetragen hat.

Unter dem Titel „Vergelt‘s Gott, Frau Pastor – kirchliches Leben in und um Göttingen“ hat er Daten, vor allem aber Geschichten und Hintergründe über die Glaubensgemeinschaften und das kirchlich geprägte Leben in der Region, zusammengefasst. Es ist ein weiteres Spezialthema, das der Heimatforscher und Autor von Büchern über Kneipen, Göttinger Kriminalfälle oder Burgen in der Region bearbeitet hat. Und es ist wieder eine Fundgrube historischer Momente, netter Anekdoten und Namen, die Göttingen geprägt haben.

Dabei hält der weit gefasste Titel, was er verspricht. Kirchenhäuser und -gemeinden sind nur ein Aspekt. In 31 Kapiteln auf 180 Seiten geht Eckhardt vor allem auf Menschen, Institutionen und Bräuche ein. So erfährt der Leser, warum Göttinger 1854 den ersten Weihnachtsbaum in Istanbul schmückten, welche Aufgabe der Hochzeitsbitter hatte und warum es ungewöhnlich war, dass Studenten 1747 in der Unteren Maschstraße ein Waisenhaus gründeten. Für seine Bücher durchforstet Eckhardt alte Dokumente, Zeitungen und Chroniken. Es ist sein 24. Buch. Unter den übrigen Büchern sind auch Jugendgeschichten und Krimis.

„Vergelt‘s Gott, Frau Pastor – kirchliches Leben in um Göttingen“ hat Eckhardt in Eigenregie produziert. Es kostet 9,90 Euro im Göttinger Buchhandel.

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