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Göttingen Neujahrs-Badegäste schätzen relaxte Atmosphäre
Die Region Göttingen Neujahrs-Badegäste schätzen relaxte Atmosphäre
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22:22 01.01.2010
Warmes Wasser, kühle Außentemperaturen: Neujahrs-Badegäste im Außenbecken der Eiswiese. Quelle: Heller
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So hatten sich Kira Bothe, Philipp Bohnsack, Benedikt Neupert aus Bremke und Meike Schwethelm aus Dransfeld spontan entschieden, „dem kalten Wetter zu entfliehen“. Die jungen Leute verbrachten den Jahreswechsel bei Schwethelm in Dransfeld und wollten vor dem Heimweg noch ein wenig schwimmen und entspannen. „Göttingen ist das einzige Schwimmbad in der Nähe“, begründet Neupert ihren Besuch in der Eiswiese. Er lobt: „Das Bad macht einen sehr sauberen und ordentlichen Eindruck“.

Positiv angetan vom Badeparadies waren auch Anne und Lothar Nitz. Das Bielefelder Paar fährt an Neujahr traditionell mit seinen Kindern Linda (acht Monate), Theo (3), Klara (5) und Paul (7) zum Schwimmen. „Da ist meist recht wenig los“, begründet Anne Nitz. Zurzeit ist die Familie zusammen mit einer Jugendgruppe auf Silvester-Freizeit in Kassel. Die Wahl für den Ausflug in das Göttinger Badeparadies fiel aus zwei Gründen: Zum einen, so Nitz, sei in Kassel die Rutsche gesperrt, und zum anderen „hat uns der Preis in Göttingen überzeugt“.

Eine „erstarkte Konkurrenz“ führt Alexander Hirt, Prokurist der Göttinger Sport- und Freizeit GmbH (GoeSF) in seiner Eiswiesen-Jahresbilanz 2009 als einen Grund für den leichten Rückgang an Besucherzahlen an. Weitere Gründe für den Rückgang nennt Hirt eine Kombination aus „Wirtschaftskrise, Schweinegrippe und klimatischen Bedingungen“. Typisch hierfür sei das diesmal „mittelmäßige“ Besucherverhalten im November – traditionell einer der stärksten Monate des Jahres –, „weil viele durch Krankheit und oder Impfung unser Bad nicht besuchen konnten“.

Gut angenommen wurden laut Hirt im vergangenen Jahr die neuen Angebote: die vier Termine für Mitternachtssauna, die neue Kristallsauna mit regelmäßigen Duft- und Entspannungsreisen und das Lagerfeuer auf der Erweiterungsfläche des Saunagartens. Letzteres habe sich „als Magnet für den Wochenendbesuch entwickelt“.

Von Britta Eichner-Ramm

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