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Göttingen Neujahrsempfang 2013 in Rosdorf mit Bürgermeister Harald Grahovac (SPD)
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00:16 16.01.2013
„Lebendige Gemeinde“: Mehr als 350 Besucher kommen zum Neujahrsempfang der Gemeinde Rosdorf in die Turnhalle. Quelle: Heller
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Rosdorf

Wenn Rosdorfs Gemeindebürgermeister Harald Grahovac (SPD) auf das vergangene Jahre zurückblickt, kommt er so gut in Schwung, wie die Bigband-Formation „Triple B“ gleich neben ihm auf der Bühne. „Wir sind eine lebendige Gemeinde, die sich gut weiter entwickelt“, stellt der Gastgeber wiederholt fest und der Applaus ist ihm und seinen politischen wie beruflichen Mitstreitern im Rathaus gewiss.

Etwa 350 Gäste sind am Sonntag zum Neujahrsempfang der Gemeinde Rosdorf gekommen. Und sie finden sogar alle einen Sitzplatz, um bei Kaffee, Bier und Kuchen Grahovacs Rückblick und den Bigband-Klängen zu lauschen.

Weil es im Rathaus in den vergangenen Jahren immer enger wurde, hatte die Verwaltung den Empfang in die Sporthalle der Anne-Frank-Schule verlegt. Ähnlich wie das Interesse an der Entwicklung der Gemeinde wächst offenbar auch das Interesse an Rosdorf als Lebens- und Arbeitsraum. Immer mehr neue Betriebe  siedelten sich im Gewerbegebiet an – auch im Jahr 2012 und 2013.

Und im neuen Baugebiet Lubach seien alle Grundstücke in nur acht Monaten verkauft gewesen. „Das habe ich nicht erwartet“, so Grahovac. Und weil sich die Gemeinde über jeden Neubürger freut, begrüßte er stellvertretend für alle Zugezogenen mit einem Blumenstrauß das Ehepaar Dorothée und Detlef Schütte als neue Rosdorfer.

Familienzentrum als neues Projekt

Eine wachsende Gemeinde muss auch in der Infrastruktur mithalten. Die Kita Mengershausen sei energetisch saniert worden, und die Heinrich-Grupe-Schule habe für den Ganztagsbetrieb eine Mensa bekommen, listete der Bürgermeister Beispiele auf. Das nächste große Projekt sei ein Familienzentrum an zentraler Stelle, in dem junge Familien und ältere Menschen zusammen kommen und auch Unterstützung finden sollen – „das ist jetzt die Antwort auf die demografische Entwicklung“.

Dass es nicht immer nur aufwärts geht, beschrieb der Bürgermeister am Beispiel der Feuerwehren. Mit Dahlenrode habe 2012 schon die zweite Ortsfeuerwehr aufgegeben, „das macht mich schon sehr nachdenklich“.

Lebendig sein könne eine Gemeinschaft nur, wenn sich Bürger dafür engagierten. Bälle, Konzerte, Winterkino und die Kirmes-Veranstaltungen seien nur möglich, wenn sich viele ehrenamtlich einbringen. Das gelte auch für das alljährliche Festival „Rock am Waggon“ in Klein Wiershausen – ein Fest für ganze Familien, das zugleich regionalen Bands Auftrittmöglichkeiten biete.

Die Leistung der Organisatoren mit bis zu 50 Unterstützern sei „im besonderen Maße anerkennenswert“, so der Bürgermeister. Stellvertretend für das Team überreichte er Fritz Cohrs und Stephan Aswald den Bürgerpreis 2013, den Gemeinde und Volksbank Mitte jährlich vergeben. „Mit den 250 Euro haben wir für das nächste Festival schon mal eine Band sicher“, versprach Aswald.

Mit der zweiten Hälfte des Bürgerpreis-Geldes würdigt die Gemeinde den überraschend guten Start der noch jungen Bigband „Triple B“ – vertreten durch ihren Leiter Hans-Joachim Speer und Musikerin Stefanie Dietze. Unterstützt von der Bürgerstiftung hatte sich „Triple B“ erst vor eineinhalb Jahren formiert und „steht inzwischen erfolgreich auf eigenen Füßen“, so Grahovac.

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