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Göttingen 600 statt 454 Wohnungen: Baubeginn 2018 geplant
Die Region Göttingen 600 statt 454 Wohnungen: Baubeginn 2018 geplant
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19:38 10.05.2017
Das Viertel im ehemaligen Ebertal soll umfangreich saniert werden. Quelle: Mischke
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Göttingen

Die  Städtische Wohnungsbau (SWB) plant, das Viertel nach inzwischen erfolgten Untersuchungen neuzustrukturieren und mehr Wohnungen dort zu bauen. Die Ziele des Städtebaus hat die SWB in den Eckpunkten formuliert. Sie sollen Grundlage des städtebaulichen Rahmenplans und somit für die Neustrukturierung des Quartiers sein.

 

Bislang besitzt die SWB in dem zehn Hektar großen Quartier 454 Wohnung, in denen derzeit rund 1100 Menschen wohnen. Künftig sollen es 600 Wohnungen sein. Auch sollen die Flächen, für die gewerbliche Nutzung, für "nicht-störendes Gewerbe", wie SWB-Geschäftsführerin Claudia Leuner-Haverich betont, ausgebaut werden. Drei bis fünf Vollgeschosse sollen die Neubauten haben. Für mindestens 30 Prozent der Wohnungen strebt die SWB eine öffentliche Förderung an.

Eckpunktepapier SWB (177,1 kB)

Weitere Ziele sind laut Eckpunkten die "soziale Durchmischung" und ein "hoher Anteil an barrierefreier beziehungsweise altergerechter Wohnungen". Dazu plant die SWB, die nicht mehr wirtschaftlich zu sanierenden Altbauten nach und nach abzureißen und durch Neubauten zu ersetzen. Leuner-Haverich verspricht: "alternative Wohnungen für unsere Bestandsmieter" während der Bauzeit. Das sei zwar eine Herausforderung für die SWB, "aber zu leisten", sagte sie am Dienstag im Sozialausschuss.

 

Leuner-Haverich geht davon aus, dass das nötige Baurecht bis zum Frühjahr vorliegt und dann mit dem Projekt begonnen werden kann. Sie rechnet mit einer Gesamtbauzeit von zehn Jahren. Sie kündigte an, die betroffenen An- und Bewohner in diesem Sommer in einer öffentlichen Veranstaltung zu informieren. Die Eckepunkte sehen zudem eine "kontinuierliche Beteiligung der Öffentlichkeit" vor.

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