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Göttingen Norbert Mattern erhält Ehrenurkunde
Die Region Göttingen Norbert Mattern erhält Ehrenurkunde
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18:07 09.09.2018
Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (re.) überreicht Norbert Mattern die Ehrenurkunde der Stadt Göttingen mit Ehrennadel Quelle: Nora Garben
Göttingen

Norbert Mattern ist am Sonntag für sein Engagement um die Torhaus-Galerie von Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Kühler mit eine Ehrenurkunde und Ehrennadel ausgezeichnet worden. Der ehemalige Leiter des städtischen Grünamtes setzt sich seit Jahren für die Restaurierung und Weiterentwicklung des Baudenkmals ein.

Mattern sei „der Motor“ der Torhaus-Galerie sagte Köhler in seiner Laudatio. Er habe dem Naturdenkmal Stadtfriedhof ein neues Gesicht gegeben und einem Ort der Trauer Leben eingehaucht. Er leiste ein überdurchschnittliches Bürgerengagement, das nicht selbstverständlich ist.

Er sei von der Ehrung etwas überrascht gewesen, denn als „alimentierter Leibeigener mit lebenslanger Treuepflicht dem Dienstherren gegenüber“ habe er es nach seiner Pensionierung als Pflicht empfunden, diese Aufgabe weiterzuführen, sagte Mattern scherzend. Anfang der 2000er-Jahre hatte er eine Planung aus einem Friedhofsgutachten aufgenommen, das gegen Ende seiner Amtszeit erstellt worden war. Darin war beschlossen worden, dass das Torhaus wieder mit Leben gefüllt und der Friedhof zu einem Ort der Begegnung gemacht werden sollte. 2005 wurde das Gebäudeinnere saniert, sodass ab 2006 wechselnde, kleinere Ausstellungen gezeigt werden konnten, bis die Torhaus-Gallerie schließlich 2011 offiziell eröffnet werden konnte.

Im Gespräch mit unserer Zeitung und in seiner Rede sprach Mattern immer von „wir“, betonte, wie viel andere wie Martin Steinberg von der evangelischen und Norbert Hübner von der katholischen Kirche für das Konzept Torhaus-Galerie geleistet hätten und wie viel Unterstützung er von ehemaligen Kollegen erhalten habe. Durch den Architekten Erwin Brune und dessen Architekturbüro beispielsweise sei die Restaurierung professioneller geworden, wodurch es auch möglich geworden sei, Förderanträge zu stellen.

Mattern hatte angekündigt, sich in seiner Rede nicht kurzfassen zu wollen und daran hielt er sich. Ausführlich und namentlich dankte er Handwerkern, Firmen, Förderern und anderen ehrenamtlichen Helfern. „Ich habe so viele Mitstreiter gefunden, denen diese Ehrung auch gehört“, betonte er.

Von Nora Garben

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