Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Nörten: Ein „Rachefeldzug“, der zum Raub wurde
Die Region Göttingen Nörten: Ein „Rachefeldzug“, der zum Raub wurde
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 09.02.2013
Quelle: dpa (Symbolbild)
Anzeige
Göttingen

Ein Mittäter erhielt 2012 zwei Jahre auf Bewährung. Gegen die weiteren Täter wird noch ermittelt. Das Quartett hatte im September 2011 den Nörtener zu Hause aufgesucht, ihn auf sein Sofa geschubst und ihm mit einem Schlagring gedroht. Einer der Angreifer hatte dem Opfer auch einen Faustschlag ins Gesicht verpasst. Dann raubte das Quartett ein Laptop, zwei Mobiltelefone und 90 Euro Bares.

„Da ich eigentlich ein friedliebender Mensch bin, sollte das Ganze eigentlich ein gewaltloser Akt sein“, drückt sich der Sohn aus einer Arztfamilie bei Gericht gewählt aus. Zwar sei der Vorschlag zum Hausbesuch beim Schuldner von ihm gekommen, er sei auch gefahren, weil er als einziger keine Drogen nehme, doch an Gewaltanwendung sei er nicht beteiligt gewesen. Er habe „die Sache nur begutachtet“.

Dennoch wurde auch er verurteilt, weil er die Mittäter nannte, sogar milde. Die Bewährung freilich wird unter eine Auflage gestellt: Nur wenn er jetzt – mit 24 – seine Schule auch mit dem Abi beendet und 250 Stunden gemeinnütziger Arbeit leistet, muss er nicht ins Gefängnis.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Entgegen dem sonstigen Trend im südlichen Niedersachsen ist die Zahl der Erwerbstätigen im Landkreis Göttingen gestiegen. Dies gilt zumindest für den Zeitraum von 2008 bis 2010, für den der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie (LSKN) nach Landkreisen aufgeschlüsselte Zahlen vorgelegt hat.

07.02.2013

Bei einem Wohnungsbrand in der Südstadt ist am Donnerstagmorgen eine Rentnerin ums Leben gekommen. Die 86-Jährige starb an einer Rauchgasvergiftung. Die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Reinhäuser Landstraße brannte zum großen Teil aus.

08.02.2013

Die letzte Hochspannungsleitung in Göttingen verschwindet. Die Masten und frei hängenden Kabel zwischen Grone und Rosdorf werden in den nächsten Wochen abgebaut. Der Stromversorger Eon Mitte hat das 2,6 Kilometer lange Reststück einer 110 000-Volt-Leitungen mit der städtischen Wirtschaftsförderung (GWG) in die Erde verlegt.

06.02.2013
Anzeige