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Göttingen Oberbürgermeister: Gespräche über Theaterfusion
Die Region Göttingen Oberbürgermeister: Gespräche über Theaterfusion
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22:00 08.02.2013
Fusion im Gespräch: Junges Theater (links) und Deutsches Theater in Göttingen. Quelle: Archiv
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Göttingen

Sollte es sich angesichts des bevorstehenden Intendantenwechsels am Deutschen Theater bestätigen, dass der JT-Intendant nach Celle wechsele und die Geschäftsführerin des Jungen Theaters gleichzeitig ausscheide, ergebe sich nach seiner Einschätzung eine neue Situation, in der man über eine Fusion der beiden Häuser reden müsse, erklärte Meyer gestern.

Nach Einschätzung von Noack sind beide von Meyer genannten Bedingungen höchst wahrscheinlich. Seinen Informationen zufolge gilt es als „sehr sicher“, dass JT-Intendant Andreas Döring in diesem Jahr nach Celle geht. Und: „Die Geschäftsführerin Miriam Winterstein wird das JT zum Ende der Spielzeit aus persönlichen Gründen verlassen“, sagte Noack gegenüber dem Tageblatt. Winterstein selbst wollte sich am Freitag dazu hingegen nicht äußern.

Rechtsform noch unklar

Meyer betonte, dass im Fall einer Fusion „die künstlerische Eigenständigkeit“ des JT erhalten bleibe. Das Modell sieht das JT als eigenständige Sparte des DT vor, mit einer eigenen künstlerischen Leitung sowie mit einer Spielstätte im Otfried-Müller-Haus unter Übernahme des JT-Personals.

Meyer machte deutlich, dass man nach wie vor mit den Vertretern des Jungen Theaters im Gespräch darüber sei, in welcher Rechtsform die von allen gewünschte Zusammenarbeit zwischen den beiden Theatern am besten realisiert werden könne.

Noack hatte betont, dass die von der Stadt angekündigten Mittelkürzungen von 60 000 Euro in diesem Jahr und weiteren 90 000 Euro in kommenden Jahr vom JT nicht mehr zu verkraften seien. Die SPD-Kreistagsfraktion wirft Noack „verantwortungslose Panikmache“ vor.

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