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Göttingen „Oft kommt es auf die ersten Minuten an“
Die Region Göttingen „Oft kommt es auf die ersten Minuten an“
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21:08 03.05.2013
Schnelle und professionelle erste Hilfe: Richard Gräve und Nicolas Vogel helfen der vermeintlichen Patientin Johanna Raab (v.l.). Quelle: Hinzmann
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Göttingen

Ihre Teamarbeit ist perfekt, die beiden Zehntklässler wissen, was sie tun. Sie gehören zum neuen Schulsanitätsdienst am Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) – ebenso wie Johanna und elf weitere THG-Schüler aus allen Jahrgängen.

„Sani-Koffer“ und Handy

Der Notfalleinsatz am Freitag in einer Pause ist nur gespielt, das Blut künstlich. Es ist eine realitätsnahe Übung zum Abschluss ihrer Ausbildung. In Blockeinheiten hat Joachim Vogt von den Maltesern die 14 Mädchen und Jungen im neuen Sanitätsdienst geschult. Ausgestattet mit „Sani-Koffer“ und Handy werden sie künftig abwechselnd bei Notfällen auf dem Schulgelände erste Hilfe leisten. Nach einem Unfall komme es oft auf Hilfe in den ersten Minuten an, erklärt der stellvertretende Ortsbeauftragte Friedrich Graf von Spee, warum die Malteser mit dem THG kooperieren.

Die Schüler würden zudem lernen, was es bedeute, Verantwortung für andere zu haben und den Blick auch auf andere zu richten, ergänzt THG-Lehrer Florian Reichert. Und „es ist eine tolle Chance, das bringt was für’s Leben“, erklärt Julia Mallek, warum sie sich im Sanitätsdienst engagiert.

Die Malteser betreuen weitere Schulsanitätsdienste am Corvinianum in Northeim, an der KGS Gieboldehausen und am Max-Planck-Gymnasium. Darüber hinaus gibt es noch weitere Schulen mit Sanitätsdiensten, die vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und von den Johannitern ausgebildet werden.

Die Johanniter kooperieren nach ihren Angaben mit der IGS Göttingen, IGS Bovenden und ab Sommer mit der Martin-Luther-King-Schule.

Das DRK führt in seiner Liste neben anderen das Otto-Hahn-, Hainberg- und Felix-Klein-Gymnasium, die Voigtschule, die Käthe-Kollwitz-Schule und die Albert-Schweitzer-Schule auf.

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