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Göttingen Otterbein-Rücktritt: Kritik am Flecken
Die Region Göttingen Otterbein-Rücktritt: Kritik am Flecken
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19:01 08.12.2009
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Adelebsen verliere nach dem Rücktritt Otterbeins eine Powerfrau, die mit großem Engagement angetreten sei, sich für Frauen, Familie und alle Generationen einzusetzen. Unter anderem habe sie ein bundesweit beachtetes Bündnis für Familien und das Mehrgenerationenzentrum aufgebaut, und zwar ehrenamtlich.

Mit ihren vielen Projekten habe Otterbein irgendwann den Punkt erreicht, an dem die Arbeit weder organisatorisch noch zeitlich im Ehrenamt zu leisten gewesen sei. Eine Lösung hätte laut Kruse sein können, wenigstens einen Teil der Arbeit in eine Teilzeitbeschäftigung umzuwandeln. Das sei jedoch nach jahrelanger Diskussion an „Halbherzigkeit und Hinhaltetaktik“ gescheitert. Otterbein habe mangelnde Wertschätzung erfahren. Für ihre Arbeit hätte sie „wesentlich mehr Unterstützung von Politik und Verwaltung gebraucht“. Otterbeins unermüdlicher Einsatz habe an Selbstausbeutung gegrenzt, sie sei regelrecht verheizt worden.

Für viele Bevölkerungsgruppen werde das Leben in Adelebsen nach Otterbeins Rücktritt unattraktiver werden. Da der Posten für Gleichstellung nun wieder nur ehrenamtlich besetzt werde, sei zu befürchten, dass auch Otterbeins Nachfolgerin verheizt werde.

Adelebsens Bürgermeisterin Dinah Stollwerck-Bauer (CDU) wehrte sich unterdessen gegen Vorwürfe der Linken, die sich mit Otterbein solidarisch erklärten. Bei der Entscheidung, keine hauptamtliche Stelle einzurichten, sei es in keinster Weise um die Person Otterbein gegangen. Die Rücknahme der ursprünglich geplanten hauptamtlichen Stelle sei allein eine Folge der großen finanziellen Einbrüchen durch die Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Fraktionen im Rat hätten sich einmütig und schweren Herzens dafür ausgesprochen, den Haushalt 2010 zu entlasten. Der Flecken Adelebsen sei Otterbein zu großem Dank verpflichtet. Sie habe die Gemeinde mitgestaltet und positiv verändert.

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