Menü
Göttinger Tageblatt / Eichsfelder Tageblatt | Ihre Zeitung aus Göttingen
Anmelden
Göttingen Oxfam-Trailwalker: Ruth und Mario Rosenhagen aus Holzerode
Die Region Göttingen Oxfam-Trailwalker: Ruth und Mario Rosenhagen aus Holzerode
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 23.02.2013
Bereiten sich ab jetzt auf 100-Kilometer-Wanderung im September vor: Ruth, Katharina, Alexander und Mario Rosenhagen (von links). Quelle: Pförtner
Anzeige
Holzerode

Mit ersten Informationen gefüttert ließ die Idee die beiden nicht wieder los. Sie entschlossen sich, bei der Tour von 100 Kilometern in 30 Stunden am 7. und 8. September mitzumachen. Schon lange sind die Holzeröder begeisterte Wanderer. Oft sind sie am Wochenende auf den Beinen und das, seit ihre Kinder Katharina und der zwei Jahre jüngere Alexander mitmachen können. Mittlerweile ist Katharina 18 Jahre alt. Mitwandern ist nicht mehr ihr Ding. Doch mit ihrer Freundin Francisca Gonzalez (19) steht sie den Eltern (43 und 45) beim Spendenlauf als Unterstützerin zur Seite. Der dritte Wanderer, Axel Pioch, stammt aus Clausthal Zellerfeld, und mit einer potenziellen vierten Mitstreiterin für ihr Vierer-Team haben sie  bereits über das Internet Kontakte geknüpft.

16 Läufe angesetzt

Der „Trailwalker“ der deutschen Hilfs- und Entwicklungsorganisation Oxfam ist ein internationales Ereignis, das in diesem Jahr in elf Ländern auf drei Kontinenten ausgetragen wird. 16 Läufe sind angesetzt. Die Idee für den ersten Spendenlauf stammt von 1986 in Hongkong; dort wurde der erste Trekking-Marathon für eine bessere Welt ausgetragen. Aus ganz Deutschland und sogar aus der Schweiz hätten sich Interessierte bei ihr gemeldet, erzählt Ruth Rosenhagen. Doch man müsse das gleiche Wandertempo haben. Denn schließlich soll das Team die Tour gemeinsam schaffen. Mindestens drei müssen das Ziel zusammen erreichen. Schon jetzt fangen die Rosenhagens an, sich fit zu machen. Auch beim Brocken-Aufstieg wollen sie zur Vorbereitung mitgehen.

Bevor das Team „Holzi 96 und die 2“ aber in Osterode starten, müssen sie noch eine andere Aufgabe erfüllen. Mitwandern dürfen die Vierer-Teams nämlich nur, wenn sie zuvor 2000 Euro an Spenden zusammenbekommen. Mit dem Geld, das die Wanderer einwerben, sollen Oxfam-Projekte in aller Welt gefördert werden.

Alle zehn Kilometer Checkpoints

Durch Blutspenden hat Unterstützerin Katharina schon damit begonnen, das Spendenkonto zu füllen. Das Spendensammeln halte viele davon ab, sich tatsächlich für den Lauf anzumelden, berichtet Familie Rosenhagen. Dass sie das „Startgeld“ für die Tour auftreiben wollen, haben Rosenhagens längst bewiesen. „Es gab kein Weihnachtsgeschenk für die beiden, damit sie sich Wanderschuhe kaufen konnten“, erzählt Tochter Katharina. Möglichkeiten zur Erholungspause gibt es beim 100 Kilometer langen Benefiz-Lauf viele. Alle zehn Kilometer sind Checkpoints eingerichtet, an denen es Verpflegung und bei Bedarf auch eine Massage gibt.

Großartige Stimmung am Ziel

Beeindruckt hat Ruth und Mario Rosenhagen im vergangenen Jahr die Stimmung am Ziel. Dort waren sie dabei, um sich einen Eindruck zu verschaffen. Jedes Team werde mit dem Song „You’ll never walk alone“ empfangen. Mario Rosenhagen, der bei der Lauseberger Bigband mitspielt, wünscht sich von seinen Mitspielern musikalische Begleiter auf den letzten Wander-Metern.

oxfamtrailwalker.de

Von Ute Lawrenz

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Spiegelglatte Straßen haben in der Region am Mittwochabend für zahlreiche Unfälle gesorgt. Vor allem im Göttinger Stadtgebiet in den Höhenlagen und im Raum Billingshausen und Reyershausen war es stellenweise so glatt, dass Autos gleich reihenweise in den Graben rutschten. Auf der Autobahn 7 kam es durch mehrere Unfälle zu 15 Kilometern Stau.

21.02.2013

Der Kasseler Kali-Konzern K+S hat seine Planungen für eine umstrittene Laugen-Pipeline zur Oberweser am Dienstag bei einer Antragskonferenz im Regierungspräsidium Kassel vorgestellt. Untersucht werden Trassenvarianten westlich und östlich von Kassel. Ein Untersuchungskorridor führt auch durch die Landkreise Göttingen und Northeim.

20.02.2013

Seit Mitte letzter Woche wird der 74 Jahre alte Christof Pülm aus Göttingen vermisst. Letztmalig wurde er am Mittwochmorgen, 13. Februar,  von einem Nachbarn gesehen. Seitdem fehlt von dem 74-Jährigen jede Spur.

20.02.2013
Anzeige